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03.12.2018 | Hannover

FOM Ausbilderkonferenz in Hannover

Ringen um die Generation Z

Als 1995 die ersten Angehörigen der Generation Z das Licht der Welt erblickten, war Helmut Kohl Bundeskanzler und Eltern sorgten sich bei hoher Arbeitslosigkeit um die Zukunft ihrer Kinder. Heute werden diese Frauen und Männer von Unternehmen und Behörden stark umworben. Wie aber diesen Nachwuchs gewinnen? Darüber tauschten sich Unternehmensvertreter auf der FOM Ausbilderkonferenz Ende November in Hannover aus.

v.l. Referentin Nadja Georgi, FOM Professorin Prof. Dr. Helena Wisbert, Dr. Dania Recker, FOM Geschäftsleiterin in Hannover und Philipp Neddermeyer, AGA-Geschäftsführer Niedersachsen. (Foto: FOM)
v.l. Referentin Nadja Georgi, FOM Professorin Prof. Dr. Helena Wisbert, Dr. Dania Recker, FOM Geschäftsleiterin in Hannover und Philipp Neddermeyer, AGA-Geschäftsführer Niedersachsen. (Foto: FOM)

Grundlage für eine angeregte Diskussion bildeten die aktuellen Ergebnisse des Trendence Schülerbarometers. Nadja Georgi, Senior Research Consultant beim Trendence Institut, stellte Zahlen und Fakten der Umfrage vor, für die bundesweit rund 20.000 Schüler an 700 Schulen Auskunft über ihre Wunscharbeitgeber und Karrierepläne gaben. Gefragt wurde u. a. nach den Faktoren, die für die Suche nach einem Ausbildungsplatz entscheidend sind, sowie nach den Erwartungen des Nachwuchses an die künftigen Arbeitgeber.

Erstaunlich: Noch immer sind die Eltern die wichtigsten Ratgeber bei der Wahl des Ausbildungsplatzes. Die Schüler verlassen sich aber auch auf ihr eigenes Urteil, wobei sie sich dafür zunehmend auf soziale Netzwerke stützen. Arbeitgeber, so Georgi, sollten daher dort verstärkt präsent sein. Dabei entscheiden sich 88 Prozent der befragten Schüler zuerst für die Branche in der sie arbeiten möchten und nachgelagert für das Unternehmen.

Zum Schluss gab Prof. Dr. Helena Wisbert, Professorin für BWL an der FOM Hochschule, den Personalverantwortlichen Tipps für eine wirksame Ansprache in den sozialen Netzwerken. Gemäß ihrer Faustformel sollte die Ansprache authentisch und zielgruppengerecht sein und Unternehmensinhalte sollten so aufbereitet sein, dass Interesse bei der Zielgruppe geweckt werde.