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19.12.2018

Informationsaustausch zu dualem Studium

Besuch aus Afghanistan

Eine Bildungsdelegation aus Afghanistan hat die FOM Hochschule in Essen besucht. Die Gäste informierten sich vor Ort über die Modelle und Vorteile von berufsbegleitenden und dualen Studienmodellen. „Kaum etwas ist wichtiger, als die Zukunft eines Landes. Und diese lässt sich wohl am besten durch ein gutes Bildungssystem für die kommende Generation sichern. Wir wollen in vielen Gesprächen Impulse für die Weiterentwicklung in unserem Land  bekommen. Mit der FOM als Hochschule haben wir ein spannendes Modell für duale und berufsbegleitende Studien kennenlernen dürfen", erklärte Mohammad Nasir Aini, Bürgermeister der Provinzhauptstadt Masar-e Scharif und Leiter der Delegation.

Das Bildungssystem in Afghanistan ist differenziert, erst seit 2011 gibt es ein Weiterbildungssystem und eine Berufsschullehrerausbildung. „Gerade die aktive Verbindung von Theorie und Praxis ist für die Afghanen von besonderem Interesse. An dieser Stelle ist die FOM mit ihren langjährigen Erfahrungen der richtige Gesprächspartner. Wir freuen uns über den erneuten Dialog und auf weitere Schritte", erklärte Prof. Dr. Stefan Heinemann, Wirtschaftsethiker an der FOM in Essen und Mitglied des Think-Tanks der Deutsch-Afghanischen Gesellschaft.

Die FOM ist seit weit mehr als zehn Jahren in internationalen Kooperationen erfolgreich engagiert und wird immer wieder von internationalen Delegationen besucht. „Wir freuen uns, dass unsere Erfahrungen von Interesse sind und sehen Afghanistan und seine Menschen als potenzielle Partner. Bildung ist immer produktiv und bringt ein Land voran. Daher ist der aktive Dialog - auch in schwierigen Zeiten - notwendig und willkommen", freute sich Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM, über die gelungenen Fachaustausch.

Die Bildungsdelegation aus Afghanistan (Foto: FOM)
Die Bildungsdelegation aus Afghanistan (Foto: FOM)