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01.08.2018 | Leipzig

FOM Absolvent arbeitet als Ausbildungsleiter

Markus Beuster: „Wir schleifen Diamanten fürs Unternehmen“

Markus Beuster hat es eilig: Eben war er noch im Feedbackgespräch mit einer Auszubildenden, jetzt ist er schon auf dem Weg ans andere Ende Deutschlands, um ein Seminar für angehende Ausbilder zu halten. Der 29-Jährige ist Ausbildungsleiter in einem deutschen Young-Fashion Unternehmen und betreut mehr als hundert Auszubildende. Im Interview berichtet der Leipziger FOM Absolvent über seine Arbeit.

Markus Beuster FOM Absolvent Leipzig
Markus Beuster: "Es macht Freude mitzuerleben, wie sich junge Menschen im Laufe ihrer Ausbildung entwickeln." (Foto: privat)

FOM Hochschule: Markus Beuster, wie sind Sie zur Personalentwicklung gekommen?
Markus Beuster: Nach meinem dualen Studium in Business Administration an der FOM legte ich den Fokus im Master Human Resource Management auf das Personalwesen. Talente finden und binden – das reizte mich schon damals. Nach dem Master-Abschluss bewarb ich mich dann auf die Stelle als Ausbildungsleiter – und es hat geklappt.

Was genau reizt Sie an der Arbeit?
Junge Menschen entsprechend ihrer individuellen Stärken zu entwickeln. Ich suche bei meinen Azubis nach Talenten und Potenzialen, die sie selbst vielleicht noch gar nicht erkannt haben. Vergleichbar mit einem Rohdiamant, an dem wir gemeinsam schleifen, bis er eines Tages richtig strahlt. Es macht einfach Freude mitzuerleben, wie sich junge Menschen im Laufe ihrer Ausbildung entwickeln. Da trage ich gerne meinen Teil zu bei.

Und welchen Teil tragen Sie bei?
Gemeinsam mit meinem Team bin ich verantwortlich für den gesamten Ausbildungsprozess vom Recruiting über die Betreuung bis hin zur späteren Übernahme von Auszubildenden. Mein Arbeitsalltag besteht vor allem aus zuhören und Fragen stellen, ich betreibe Personalforschung: Beim Termin in einer Filiale muss ich beispielsweise blitzschnell erkennen, wo Konflikte bestehen oder welche Auszubildenden Gesprächsbedarf haben. Weitere wichtige Aufgabe ist die Kontrolle eines einheitlichen Ausbildungsstandards an allen Standorten Deutschlands. Mit Mitarbeiterbefragungen und quantitativen Erhebungen kenne ich mich seit dem Modul „Statistik“ bestens aus! *lacht* 

Was für Herausforderungen ergeben sich in Ihrem Job?
Ich habe permanent mit den verschiedensten Charakteren zutun, so ist wirklich kein Tag wie der andere. Außerdem lässt sich ein Arbeitstag schwer planen, denn wenn ein Azubi sich im Gespräch öffnet und seine Sorgen und Nöte teilt, möchte ich mir die Zeit dafür nehmen. Genau das reizt mich aber auch und so werden aus den Herausforderungen die schönsten Komponenten des Jobs.  

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
Ich möchte bald eine Ausbildung zum systemischen Business Coach absolvieren und mittelfristig auch im Personalbereich weiter Karriere machen. Ein Traum wäre, mich irgendwann als Coach und Führungskräfte-Trainer selbstständig zu machen.