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10.08.2018 | Hamburg

Große Nachfrage nach Bachelor-Programm Soziale Arbeit

„Ich kann meine Arbeit in der Jugendhilfe professionalisieren“

FOM Student Khaled Almaani (Foto: FOM / Petersen)
FOM Student Khaled Almaani (Foto: FOM / Petersen)

Zum dritten Mal startet im kommenden Wintersemester der FOM Studiengang Soziale Arbeit. Vor einem Jahr nahm Khaled Almaani sein Studium auf, neben seinem Vollzeit-Job für einen Jugendhilfe-Träger. Seine Zwischenbilanz: „Ich profitiere besonders von den Lehrveranstaltungen, in denen es sehr praxisnah zugeht.“

Freie Jugendhilfe, Kitas und Schulen, Altenhilfe, Krankenhäuser, Polizei, Suchtprävention oder Vereins-Fanclub: Die Einsatzmöglichkeiten für Sozialarbeiter sind vielfältig. Den Weg in die Soziale Arbeit ebnet der gleichnamige berufsbegleitende Bachelor-Studiengang, der im vergangenen Wintersemester erstmals am FOM Hochschulzentrum in Hamburg angeboten wurde. Khaled Almaani ist seitdem dabei. Der 36-Jährige studiert parallel zu seinem Vollzeitjob bei einem freien Jugendhilfe-Träger und arbeitet darüberhinaus ehrenamtlich in einem Verein, der sich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kümmert.

In Kontakt mit dem Berufsfeld Soziale Arbeit kam Khaled Almaani im Herbst 2015. Der gebürtige Syrer, der einige Jahre lang in Münster lebte und sehr gut Deutsch spricht, engagierte sich in dieser Zeit als Dolmetscher in der Kommunikation zwischen Geflüchteten, Helfern und Behörden. „Diese Tätigkeit beinhaltet viel Beziehungsarbeit. Ich bin dabei teilweise an meine Grenzen gestoßen, wollte aber gern in diesem Bereich weiterarbeiten“, so Khaled Almaani, der in Münster Pharmazie studierte.

Nach einer Tätigkeit als Jobcoach und Koordinator bei einem Bildungsinstitut wechselte er Anfang 2017 in die Kinder- und Jugendhilfe und nahm kurz darauf das Studium der Sozialen Arbeit an der FOM auf. „Ich wollte meine Arbeit professionalisieren, und hier bekomme ich, was ich mir erhofft habe: Module in Pädagogik, Recht, Psychologie und eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten dieser Arbeit, die Reflektionsvermögen, Empathie und die Fähigkeit zur Abgrenzung verlangt“, sagt Khaled Almaani, der auch Semestersprecher ist. Die Wechselwirkung zwischen Beruf und Studium erlebt er als intensiv: „In den Lehrveranstaltungen geht es oft praxisnah zu, das hilft mir sehr.“

Neben den Professoren lehren an der FOM viele Dozenten, die aus dem Erfahrungsschatz ihres Alltags im Hauptberuf schöpfen – auch im Studiengang Soziale Arbeit. Dieser wird sowohl als berufsbegleitendes Abend- und Wochenendstudium als auch als Tagesstudium neben einer Teilzeitbeschäftigung angeboten. Bei einer beruflichen Tätigkeit im Umfang von mindestens 100 Tagen in einer Einrichtung des Sozial- oder Gesundheitswesens und erfolgreich abgelegten Prüfungen dürfen Absolventen neben dem Titel Bachelor of Arts (B.A.) auch die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannter Sozialpädagoge und Sozialarbeiter“ beziehungsweise „staatlich anerkannte Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin“ führen.

Die nächste unverbindliche Infoveranstaltung für Bachelor-Studiengänge ist am: 28. August um 18 Uhr im FOM Hochschulzentrum, Schäferkampsallee 16a, 20357 Hamburg.

Anmeldungen – auch für ein persönliches Beratungsgespräch – nimmt die zentrale Studienberatung unter 0800 1 95 95 95 oder per E-Mail an studienberatung@fom.de entgegen.