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10.08.2018 | Kassel

Bachelor in Gesundheits- & Sozialmanagement

„Hier ist die FOM ein echter Gamechanger“

FOM Studentin Katharina Small studiert im 4. Semester Gesundheits- und Sozialmanagement (Foto: Privat)
FOM Studentin Katharina Small studiert im 4. Semester Gesundheits- und Sozialmanagement (Foto: Privat)

Mit rund sechs bis sieben Millionen Beschäftigten und 11,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entwickelt sich das Gesundheits- und Sozialwesen zum größten Beschäftigungsmarkt in Deutschland. Aufgrund dieser Komplexität sind gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte mit Know-how im Sinne von Führung, Teambildung und Ressourcensteuerung im Management immer gefragter. Sowohl kaufmännische als auch Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens können sich mit einem berufsbegleitenden Bachelor-Studium an der FOM Hochschule in Kassel weiterbilden und die Karriere voranbringen, so wie Studentin Katharina Small.

Durch die Kenntnisse aus dem Studium ergab sich für die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte zunächst die Möglichkeit im Sozialdienst einer Reha-Einrichtung zu arbeiten: „Von dort aus konnte ich relativ schnell in das ärztliche Direktorat wechseln, da ich während meiner Tätigkeit im Sozialdienst merkte, dass ich an dieser Stelle noch nicht genügend Einblicke in die wirtschaftlichen Zusammenhänge des Hauses erlangen konnte – was mir persönlich wichtig war, um mich auf eine spätere Rolle im Managementbereich vorbereiten zu können.“ Ausschlaggebend für ein Studium an der FOM waren für die Kasselanerin Gespräche mit einem damaligen Arbeitskollegen, der selbst mal in der Sozialbranche arbeitete. „Ich war schockiert darüber, wie wenig ich als „Otto Normalverbraucherin“ über das System wusste, welchem ich meine Gesundheit anvertraue“, so Small, die bis dahin lediglich ihre Versichertenkarte beim Arzt einlesen lies ohne sich weiter Gedanken über Themen hinter den Kulissen, wie Kostenträgerschaften, Zuständigkeiten und Wirtschaftlichkeit, zu machen.

„Da ich zu dieser Zeit an einem Punkt in meinem Leben war, an dem ich mich beruflich umorientieren wollte, kam das Studium Gesundheits- & Sozialmanagement an der FOM genau richtig“, so Small über ihren Quereinstieg. Wichtig war ihr möglichst nah an der Praxis zu lernen: „Für mich einer der wichtigsten Aspekte, um das System zu verstehen. Auch den unmittelbaren Praxisbezug durch sowohl die Kommilitonen als auch die Lehrenden, die immer wieder neue Einblicke in die verschiedensten Bereiche des Gesundheits- & Sozialwesens geben, finde ich wichtig“, so Small.

FOM Dozent Alexander Faupel (Foto: Privat)
FOM Dozent Alexander Faupel (Foto: Privat)

Als Direktoratsleiter der Neurologie und Psychosomatik in einer der größten Rehabilitationseinrichtungen Nordhessens, sowie als Fachreferent zum Thema Rehabilitation und Teilhabe, sind FOM Dozent Alexander Faupel die Belange der Branche hinlänglich bekannt: „Bedingt durch eine Vielzahl an Reformen und damit einhergehenden Strukturveränderungen, einem erheblichen Wettbewerbsdruck, Kostenexplosionen, Digitalisierung und Personalmangel steigen die Anforderungen sowohl an Führungskräfte, als auch an das Fachpersonal deutlich.“ Es fehle eine Hochschulausbildung, die sich als Ausbildung verstehe. Partnerschaftlich mit den Unternehmen und bedarfsgerecht, besonders für den Absolventen. „Hier ist die FOM ein echter Gamechanger“, so Faupel.

Etwas verändern möchte auch der examinierte Altenpfleger Johannes Pfleging. Er ist seit neun Jahren in der Pflege tätig und studiert im vierten Semester Gesundheits- & Sozialmanagement an der FOM in Kassel. Im Arbeitsalltag stellt der 30-Jährige immer wieder strukturelle Probleme in der Pflege fest: „Der Bereich der Fürsorge wurde ökonomisiert und soziale Einrichtungen zu Wirtschaftsunternehmen gemacht.“ Aufgrund dieser Entwicklung hat er sich für das Studium entschieden, denn „ich möchte das System verstehen und Lösungswege finden, um die Pflege wieder besser und menschengerechter zu gestalten“, sagt Pfleging über seine Motivation.

FOM Student und Semestersprecher Johannes Pfleging (Foto: Privat)
FOM Student und Semestersprecher Johannes Pfleging (Foto: Privat)

Die FOM ist für ihn auch deshalb genau das Richtige, weil er, parallel zum Studium, weiterhin seiner Tätigkeit als Altenpfleger nachgehen kann: „Das bietet mir einen wunderbaren Theorie-Praxis-Transfer“. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist an der FOM allgegenwärtig. „In jeder Vorlesung gibt es konkrete Fallbeispiele, die mit Fakten aus dem Berufsalltag unterfüttert werden. In einem Modul habe ich z. B. gelernt, wie und wo ich für meine Bewohner Sozialleistungen beantragen muss, damit sie auch wirklich die Leistungen bekommen die ihnen zustehen“, so Pfleging.

Den direkten Austausch mit den Studierenden begrüßt auch Dozent Alexander Faupel: „Durch ihre Berufstätigkeit bringen die Studierenden relevante Fragestellungen direkt in die Vorlesungen ein. Theoretische Probleme können so unmittelbar auf aktuelle Themen heruntergebrochen und mögliche Lösungen gemeinsam erarbeitet werden. Das schafft Weitsicht und Motivation, die sich auszahlt“, beschreibt Faupel diesen Transfer.

Nach dem Studienabschluss möchte Johannes Pfleging Manager eines Pflegeheims werden, um die Arbeitsbedingungen von Mitarbeitern und die Lebensbedingungen der Bewohner zu optimieren. „Ich verstehe jetzt die Zusammenhänge zwischen meiner praktischen Arbeit und den gesetzlichen, finanziellen und ökonomischen Aspekten im Gesundheitssystem besser“, sagt Pfleging über die Effekte, die sich schon jetzt aus dem Studium ergeben.

Auch für Personalverantwortliche aus Unternehmen sind Bachelor-Absolventen attraktiv. „Arbeitgeber wünschen sich von ihren Mitarbeitern vor allem Motivation und einen Blick über den Tellerrand. Digitalisierung, Effizienz, Evidenz und steigende Qualitätsforderung – bei immer geringeren Ressourcen; das erfordert Fach- und Führungskräfte mit Augenmaß“, kennt Faupel die Anforderungen an Bewerber. „Der Markt ist da. Was fehlt, ist gut ausgebildetes Personal. Deshalb könnte die berufliche Ausgangslage für Absolventen im Gesundheits-& Sozialmanagement nicht besser sein. Vermutlich werden sie sich ihre Arbeitsstellen aussuchen können.“

Sich mit dem Bachelor-Studium in Gesundheits- & Sozialmanagement an der FOM Hochschule erfolgreich am Markt positionieren. Anmeldungen zum Wintersemester, das am 1. September 2018 startet, sind noch möglich. Informationen und Beratung unter Tel.: 05 61/73 97 32-11oder maria.weidemann@fom.de.