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16.04.2018 | Berlin

Wahl-Berlinerin Stefanie Kirsch studiert jetzt Wirtschaftspsychologie

Nach 12 Jahren im Beruf: „In mir liegen noch verborgene Kräfte“ #FOMserie

Stefanie Kirsch Wirtschaftspsychologie Berlin #FOMserie
Von Speyer nach Berlin: Stefanie Kirsch ist angekommen - und will bleiben (Foto: privat)

Stefanie Kirsch hat ihre Komfortzone vor 18 Monaten verlassen. Nach 12 Jahren im Beruf brauchte sie einen Tapetenwechsel – und tauschte das beschauliche Speyer gegen die deutsche Hauptstadt. „Berlin hat mir schon immer gut gefallen. Hier sammle ich jede Woche neue Eindrücke und kann mich von den vielen Menschen, denen ich begegne, inspirieren lassen.“ Doch es war nicht nur die Metropole, die sie nach Berlin zog. Ein weiterer Faktor war die FOM Hochschule, die ihr Wunsch-Studium anbot: Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie im Bachelor. Das Aufstiegsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung machte beides möglich.

Mittlerweile studiert sie im 4. Semester an der FOM in Berlin und ist sehr zufrieden. Fröhlich winkend steht sie zum Interviewtermin an der Tür zum Studienzentrum und deutet auf das aktuelle Plakat: 'Werde die beste Variante von Dir selbst.' „Das trifft es bei mir genau.“ Denn beim Studieren hat sie auch noch ihren Wunsch-Job in der Personalentwicklung gefunden. Im Vorstellungsgespräch machte sie gleich klar, dass sie nur an drei Tagen arbeiten kann, da sie an zwei Tagen studiert. Das war kein Problem für den neuen Arbeitgeber, der ihr gern Freiraum für ihre persönliche Weiterentwicklung einräumt.

Werde die beste Variante von dir selbst Stefanie Kirsch #FOMserie
'Werde die beste Variante von dir selbst.' „Das trifft es bei mir genau.“ (Foto: N.Bungard)

Die gelernte Informatikkauffrau entschied sich bewusst für ein berufsbegleitendes Studium. „Nach meiner Arbeit im Vertrieb für ein mittelständisches Unternehmen in der Luftfahrtindustrie sowie im Vertrags- und Vergütungsmanagement für Erneuerbare Energien bei einem lokalen Energieversorger wusste ich: bei mir liegen noch verborgene Kräfte.“ Stefanie Kirschs Ziel ist die Personal- und Führungskräfteentwicklung. Ihr wurde schnell klar, dass sie als Quereinsteigerin ohne ein Studium nicht wirklich etwas bewegen konnte. Gleichzeitig wollte sie in der Wirtschaft bleiben und nicht aus dem Berufsleben aussteigen.

Praxisorientiertes Tagesstudium ergänzt den Beruf

„Da kam ein klassisches Psychologie-Studium gar nicht infrage. Hinzu kommt der Altersunterschied zu den Kommilitonen an den staatlichen Hochschulen“, betont sie und schwärmt von dem guten Austausch mit den berufstätigen Kommilitonen an der FOM. Erfahrungen mit dem berufsbegleitenden Studium hatte die Wahl-Berlinerin da schon, weil sie im Abendstudium bereits den Abschluss zur Betriebsfachwirtin absolviert hatte. „Das war eine echte Herausforderung! Zum Glück habe ich mit zwei Freundinnen studiert.“ Deshalb ist sie froh, dass es an der FOM das Tagesstudium gibt. „Für mich sind das perfekte Bedingungen. Ich lerne in meinem Job, was sich wunderbar ergänzt mit den theorieintensiven Sessions an der FOM. Da die Dozenten aus der Praxis kommen, bleibt es trotzdem sehr anschaulich.“ Stefanie Kirsch fühlt sich rundum gut unterstützt. „Schon die Campus App ist toll. Da finde ich alle Informationen auf einen Blick.“

Obwohl das Lernen für sie in der Woche und in der freien Zeit ein ständiger Begleiter ist, macht sie noch eine Ausbildung zum Systemischen Coach in Berlin. „Das ist doch nur an einem Wochenende im Monat“, winkt sie ab, „und es ergänzt gut, was ich gerade lerne.“ Ausgleich findet sie bei Yoga und Ausdauersport, sowie im Austausch bei gutem Essen mit Freunden. In Berlin ist Stefanie Kirsch definitiv angekommen – und will bleiben.