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17.04.2018 | Dortmund

100 Studenten kamen zur Langen Nacht der Hausarbeiten

Statt Party ein Samstagabend an der FOM

Die Hürden scheinen hoch zu sein, wenn sich Studierende an ihre Seminar- oder Abschlussarbeit machen. Es geht zum Beispiel um Themenfindung, um Literaturbeschaffung und die grundsätzlichen Fragen: Womit beginnen, wie das Ganze aufbauen, wie arbeite ich mit Word und wie organisiere ich den Ablauf?

Prof. Dr. habil. Jan Lies, stellv. wissenschaftliche Gesamtstudienleitung Dortmund, im Gespräch (Foto: Tom Schulte/FOM)

Um ihren Studierenden dabei Tipps an die Hand zu geben, hat die FOM Hochschule Dortmund am Samstagabend die Lange Nacht der Hausarbeiten im Hochschulzentrum an der Stadtkrone Ost ausgerichtet. Geschäftsleiterin Keare Han freute sich über die große Resonanz: „Rund 100 junge Leute sind gekommen, obwohl ein Samstagabend für sie sicherlich auch angenehmere Alternativen bereit gehalten hätte. Das zeigt das hohe Engagement unserer Studenten.“

Von 17 bis 23 Uhr hatte das Dortmunder FOM Team ein Programm zusammengestellt, das den Studierenden theoretische und praktische Tipps zum Erstellen ihrer Abschlussarbeiten lieferte. In Fachvorträgen erfuhren sie über den Abend verteilt von Experten, welche wissenschaftlichen Methoden erwartet werden, wie sie Datenbanken bei der Beschaffung von Literatur nutzen und wie sich selbst am besten organisieren. „Selbstorganisation und Zeitmanagement sind im wissenschaftlichen Arbeiten von großer Bedeutung“, weiß Harald Kobus, FOM Dozent für Schlüsselkompetenzen, und lieferte in seinem gut besuchten Vortrag die entsprechenden Tipps.

Ergänzend zu den Vorträgen hatten die Studierenden die Möglichkeit, sich in Arbeitsräume zurückzuziehen und ihre ganz individuellen Fragen mit den Dozenten zu besprechen oder sich mit anderen Studenten auszutauschen. „Für die Phasen zwischen Arbeit, Vorträgen und Beratung hatten wir einen Lounge-Bereich eingerichtet“, so Han. „Den nutzen die Studierenden sehr zahlreich, um bei Massagen Kraft zu tanken.“

Noch ohne jegliche Erfahrung, eine Hausarbeit geschrieben zu haben, war Denise Priebs zur Langen Nacht gekommen und sie wurde nicht enttäuscht: „Die Aspekte der Workshops werden in den Vorlesungen nicht so explizit behandelt. Am liebsten hätte ich alle Angebote des Abends wahrgenommen“, so die junge Frau, die im dritten Semester Business Administration studiert.

Auch für Stefanie Polotzek war der Abend an der FOM eine große Bereicherung: „Ich habe erst eine Hausarbeit geschrieben. Da war für mich insbesondere der Workshop „Wissenschaftliches Arbeiten mit Word“ ganz wichtig, damit ich mit dem Programm besser zurechtkommen kann.“

Auf die Frage nach Ihrer Motivation, an einem Samstagabend in die Hochschule zu kommen, sagte sie augenwinkend: „Mein Freund arbeitet auch noch und ich war heute schon den ganzen Tag hier in Vorlesungen. Da mache ich den Tag an der FOM doch gerne komplett.“