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13.09.2017 | Neuss

International besetztes Gesundheits-Symposium an der FOM in Neuss

„Im Fundraising geht es immer um Gefühle“

Beim international besetzten 1. Symposium für Gesundheit und Soziales der FOM Hochschule Neuss haben sich Referentinnen und Referenten mit Fundraising als alternative Finanzierung für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen befasst. Experten aus Australien, Österreich, der Schweiz und Deutschland erläuterten ihre Fundraisingstrategie, lieferten den bis zu 50 Tagungs-Teilnehmern Tipps und Tricks rund um Spendermotivation und -kommunikation und diskutierten auch ethische Fragen. 

Gelungene Premiere an der FOM in Neuss: Das 1. Symposium für Gesundheit und Soziales (Foto: Tom Schulte/FOM)

„Im Fundraising geht es immer um Gefühle“, betonte Dr. Hermann Siedler, Leiter Universitätsförderung der Universität Witten/Herdecke. Siedler berichtete von einer Spendenaktion für ein Kinderkrankenhaus, bei der die Spender Spielzeug vorher unterschrieben hatten, bevor es der Einrichtung und den Kindern übergeben wurde.

Veronika Steinrücke, Geschäftsführerin einer Kommunikationsagentur erklärte, das Schwierigste sei es nicht, Spenden einmalig zu gewinnen, sondern Spenderinnen und Spender dauerhaft zu halten. „Dankesagen spielt dabei eine große Rolle“, so Steinrücke. „Viele Organisationen vergessen das. Die Menschen wollen wissen, was mit ihrem Geld passiert ist.“

Durchweg positives Feedback zum Symposium gab es von den Teilnehmern. Insbesondere die sehr anschauliche Schilderung gelungener und ganz verschiedener Fundraising-Maßnahmen aus aller Welt bewerteten die Gäste als großen Pluspunkt der Veranstaltung.

Rebecca Wanzl, Geschäftsleiterin der FOM in Neuss, freut sich auf eine Fortsetzung der Veranstaltung im nächsten Jahr: „Nach dieser erfolgreichen Premiere wollen wir das Gesundheitssymposium dauerhaft in Neuss etablieren.“  Zum Erfolg beigetragen haben auch der Rhein Kreis Neuss, die Wirtschaftsförderung Stadt Neuss und die Sparkasse Neuss. „Ohne die Unterstützung unserer Partner wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen“, so Wanzl.