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23.11.2017 | München

494 Euro für Weihnachtsgeschenke

Münchner sind spendabler als der Bundesdurchschnitt

Weihnachtliches München
Weihnachtliches München (Foto: Werner Boehm)

Schon vor dem Start des traditionellen Münchner Christkindlmarkts rund um den Marienplatz hat das Weihnachtsgeschäft in der Landeshauptstadt begonnen. Einer aktuellen Umfrage der FOM Hochschule zufolge planen die Münchnerinnen und Münchner, in diesem Jahr durchschnittlich 494 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Damit liegen sie deutlich über dem Bundesdurchschnitt (465 Euro).

Während die befragten Frauen im Schnitt „nur“ 473 Euro für Präsente investieren wollen, sind die Männer spendabler: Sie werden im Mittel rund 516 Euro zahlen. Ein Grund dafür dürfte sein, dass sie ihre Geschenke erst später kaufen. Denn im Vergleich zu den knapp 70 Prozent der Frauen, die ihr Christmas-Shopping bis zum 15. Dezember erledigen wollen, kaufen rund 43 Prozent der Männer ihre Präsente noch in der Woche vor Heiligabend ein. Münchens Spitzenreiter bei den Ausgaben ist die Generation X: Die 37- bis 51-Jährigen geben mit rund 642 Euro deutlich mehr für den Geschenkekauf aus als die durchschnittliche Bevölkerung in München und Umgebung.

Zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken bei den Menschen in der Landeshauptstadt zählen Geschenkgutscheine (48%), Kosmetikartikel (47%) sowie Bücher und Tickets für kulturelle Veranstaltungen (je 44%), gefolgt von Uhren und Schmuck (41%). Dabei kaufen die Befragten bevorzugt in städtischen Einkaufszentren (65%), über das Internet (59%), im klassischen Warenhaus (57%) sowie in Fachgeschäften (55%) ein. Die Entscheidung, welche Weihnachtsgeschenke gekauft werden, ist vielfach abhängig von persönlichen Empfehlungen durch Freunde und Bekannte (62%), von der Suche im Internet (55%) und von persönlichen Beratungsgesprächen in Geschäften (48%).

Bei der Frage, womit sie sich selbst reich beschenkt fühlen würden, waren sich die befragten Frauen und Männer einig: Rund 56 Prozent beider Geschlechter wünschen sich mehr frei gestaltbare Zeit. Mehr positive Beziehungen zu anderen Menschen hätten ebenfalls einen hohen Wert für sie (Frauen: 57%, Männer: 53%).

Die Umfrage führte die FOM Hochschule in München zwischen dem 15. September und 31. Oktober 2017 durch. Gefragt wurden 2825 Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren in persönlichen Face-to-Face-Interviews. Hier die Ergebnisse in der Übersicht.