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14.03.2017 | Münster

Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser

5. Münsteraner Health Management Forum

Krankenhäuser am Rande der wirtschaftlichen Existenz? So lautete die zentrale Frage beim 5. Münsteraner Health Management an der FOM Hochschule. Experten und Interessierte tauschten sich zu Risiken und Chancen im Wettbewerb um Patienten, Einweiser und Versorgungsverträge aus und diskutierten aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen.

Unter den Referenten waren namhafte Vertreter aus der Gesundheitswirtschaft. Dr. med. Peter Magunia von Roland Berger in Stuttgart stellte Ergebnisse aus der Roland Berger Krankenhaus Restrukturierungsstudie 2016 vor und sprach über Qualitäts- und Kostendruck. Anschließend thematisierte Peter Tönies von der Solidaris Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Münster Krankenhaus-Jahresabschlüsse und identifizierte wirtschaftliche Trends. Über den wirtschaftlichen Druck im Krankenhaussektor berichtete Rainer Feldhaus, als Vertreter von Rudolf Mintrop, Vorsitzender der Geschäftsführung am Klinikum Dortmund. Dr. rer. pol. Christoph Hoppenheit vom Universitätsklinikum Münster berichtete abschließend über seine Erfahrungen und Herausforderungen als kaufmännischer Direktor des Uniklinikums.

Erfahrungsaustausch zum Gesundheitssektor am FOM Hochschulzentrum Münster (Foto: FOM)
Erfahrungsaustausch zum Gesundheitssektor am FOM Hochschulzentrum Münster (Foto: FOM)

Initiiert und moderiert wurde die Veranstaltung von FOM Prof. Dr. Christoph Winter sowie Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff vom kooperierenden Centrum für Krankenhausmanagement Münster.

Die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten von den Referenten Dr. Magunia und Wirtschaftsprüfer Tönies einen qualifizierten Überblick aus der „Adler-Perspektive“ der Deutschen Krankenhäuser. „Die aktuelle Situation ist zwar „bejammernswert“, doch konnten insbesondere die beiden Referenten aus der Management-Praxis, Dr. Hoppenheit und Feldhaus, einen bemerkenswerten Überblick liefern, mit welchen erfolgsversprechenden und bewährten Management-Ansätzen die und 1.900 deutschen Krankenhäuser dem Druck erfolgsversprechend begegnen können,“ so Prof. Dr. Christoph Winter in seinem abschließenden Resümee.

Der sich anschließende intensive Dialog ermuntert für das am 29. Juni 2017 – im FOM Hochschulzentrum Dortmund stattfindende – Westfälische Health Management Forum, das dann unter dem Thema „Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung“ stattfinden wird.