21.12.2017 | Bochum

FOM Absolventin Sarah Samuttis über Job, Studium und den nötigen Ehrgeiz

„Ziele gesetzt, Ziele erreicht“

Abitur, Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation, Fachwirt für betriebliches Management (IHK) – für die Bochumerin Sarah Samuttis war nach diesen Stationen noch lange nicht Schluss, wenn es darum ging, sich weiter zu qualifizieren. Im Oktober hat die Assistentin der Geschäftsführung bei der DSA Deutsche Sportausweis GmbH ihr Studium an der FOM Hochschule in Bochum beendet. Im Hochschulbereich Offene Hochschule schloss sie den Bachelor-Studiengang Wirtschaft und Management mit der Gesamtnote 1,1 als Jahrgangsbeste ab. 

Warum haben Sie sich für ein Studium an der FOM entschieden?

Der Gedanke, einen „richtigen“ Studienabschluss zu machen, hat mich trotz Aus- und Fortbildung im Grunde nie losgelassen. Die FOM Hochschule war aufgrund ihres guten Rufes und des für mich passenden Studiengangs meine erste Wahl. Dazu kam, dass ich in meiner Heimatstadt Bochum studieren konnte. Besonders attraktiv war es für mich aber, dass meine Fortbildung zum Fachwirt für betriebliches Management und damit einige Module angerechnet wurden.

Wie haben Sie Ihre Studienzeit in Bochum erlebt?

Sicherlich musste ich Abstriche im Privatleben machen, hatte weniger Freizeit. Gerade während der Prüfungsphasen war das Studium eine besondere Herausforderung, aber es hat mir auch großen Spaß gemacht, immer wieder Neues zu lernen. Ganz wichtig: Ich konnte viele Kontakte zu interessanten Menschen knüpfen. Und spätestens nach den ersten erfolgreichen Modulen war mein Ehrgeiz geweckt, das Studium bestmöglich abzuschließen.

Die FOM und ihre Studiengänge stehen für Praxisnähe. Wo und wie ist das bei Ihnen deutlich geworden?

Zum einen in den Vorlesungen. In Arbeits- und Vertragsrecht brachte unser Dozent zum Beispiel Fälle aus der eigenen Kanzlei ein, nahm uns mit zum Arbeitsgericht und gab uns die Gelegenheit, eigene Rechtsfragen aus unserer betrieblichen Praxis zu stellen. Auch in anderen Modulen konnten wir unsere beruflichen Erfahrungen einbringen. Der größte Praxisbezug entstand schlussendlich aber bei der Bachelorarbeit. Geschrieben habe ich über die „Entwicklung eines neuen Business-Modells am Beispiel eines Dienstleistungsunternehmens aus der Sportbranche“. Dabei habe ich mich intensiv mit der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells in meinem Unternehmen beschäftigt und schließlich eine Handlungsempfehlung für die Deutsche Sportausweis GmbH ausgearbeitet.

Was ist der Deutsche Sportausweis?

Der Deutsche Sportausweis ist die offizielle Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes, der Landessportbünde und von Spitzenverbänden zur Förderung des Vereinssports. Als Servicegesellschaft sorgen wir für den Aufbau einer einheitlichen, digitalen Infrastruktur über alle Ebenen des Sports.

Welche Rolle spielte das FOM Studium für Ihren beruflichen Werdegang?

Mein Ziel war es, mit dem Studienabschluss beruflich weiterzukommen und damit für noch verantwortungsvollere Aufgaben gerüstet zu sein. Obwohl ich mein Studium gerade erst beendet habe, werde ich schon jetzt verstärkt in strategische Themen und Entscheidungen eingebunden. Zukünftig wird mir die Leitung für das Controlling übertragen. Daher bin ich sicher, dass sich die Investition in ein berufsbegleitendes Studium auszahlt.

Was hat Ihnen das FOM Studium noch gegeben?

Eine Art Selbstbestätigung. Es war der Beweis, dass ich die Ziele, die ich mir persönlich setze, schließlich auch erreichen kann. Ich kann mir durchaus vorstellen, auch noch ein Masterstudium anzuschließen. Wenn mich erneut der Ehrgeiz packt, mache ich weiter.