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08.12.2017 | Bremen

Sommer-Studium zwischen Wien und Budapest

„Es war einer der schönsten Sommer der vergangenen Jahre“

FOM Student Claas Thiele verbrachte im Sommer sechs Wochen an der University of Sopron. In dieser Zeit absolvierte der Bremer, der im Bachelor-Studiengang Business Administration studiert, u.a. die Module „Marketing“, „Operatives & Strategisches Controlling“ und „Krisen- und Turnaround Management“. Seine Erfahrungen an der ungarischen Hochschule schildert er im Interview.

Claas Thiele (2. Reihe, 3. v.r.) war einer der Teilnehmenden bei den Summer Studies in Sopron (Foto: FOM / International Office)
Claas Thiele (2. Reihe, 3. v.r.) war einer der Teilnehmenden bei den Summer Studies in Sopron (Foto: FOM / International Office)

Warum haben Sie sich für die Teilnahme am Sommer-Studium in Sopron entschieden?
Die Erfahrung — eine gewisse Zeit in einem anderen Land und einer anderen Kultur zu verbringen (und damit meine ich keinen Urlaub) – hat mich gereizt. Auch mal raus aus dem Alltag zu kommen, neue Leute kennenzulernen, Netzwerken, das alles waren Punkte, weshalb ich mich für das Sommer-Studium in Sopron entschieden habe. Außerdem werden Auslandsaufenthalte in der Arbeitswelt immer wichtiger. Zudem kann ich die dort absolvierten Module teilweise auf mein Bachelor-Studium anrechnen lassen und somit die Studienzeit verkürzen. Auch das ist natürlich attraktiv.

Abendstimmung im ungarischen Sopron (Foto: Claas Thiele)
Abendstimmung im ungarischen Sopron (Foto: Claas Thiele)

Welche Studieninhalte waren besonders interessant?
Die Module „Krisen- und Turnaround-Management“, „Operatives & Strategisches Controlling“ und „Marketing“ waren sehr spannend. Da die Dozenten alle aus der Praxis kommen, wurden diese Themen anhand von realen Beispielen sehr verständlich vermittelt. Der Kontakt zu den Lehrenden war durch die kleine Gruppengröße auch intensiver als Zuhause.

Wie war das Verhältnis zwischen Studium und Freizeit?
An einigen Tagen habe ich nach den Vorlesungen an meinen Hausarbeiten, die ich für zwei der Module schreiben musste, gearbeitet. Die freien Wochenenden konnten gut zum Reisen genutzt werden. Die Städte Budapest, Wien und Bratislava sind nicht allzu weit entfernt, sodass ich mehrfach diese Städte besucht habe. Da das Wetter sehr schön war, habe ich mit den Mitreisenden auch viele Nachmittage im Freibad verbracht. Es war insgesamt ein guter Mix aus Studium und Freizeit.

Claas Thiele mal Abseits des Hörsaals (Foto: privat)
Claas Thiele mal Abseits des Hörsaals (Foto: privat)

Mit welchen Erwartungen sind Sie die Reise angetreten?
Da ich zuvor noch nie in Ungarn war, wusste ich nicht direkt, was mich erwartet. Ich habe mich zuvor in meinem Leben noch nie mit dem Land Ungarn als Zielland – auch nicht für einen Urlaub – beschäftigt. Ich war also relativ erwartungslos. Meine Hoffnungen lagen auf den Seminaren und auf den Kommilitonen.

Sind Ihre Vorstellungen erfüllt worden?
Definitiv! Die Zeit war sehr lehrreich und neue Erkenntnisse aus den Modulen kann ich auf jeden Fall in meinem Berufsalltag anwenden. Auch die Gruppendynamik war gut, denn wir haben mehrfach zusammen gegrillt, waren im Freibad, haben abends zusammen auf der Dachterrasse gesessen. Es war für mich einer der schönsten Sommer der vergangenen Jahre.

Welche Dinge sollten unbedingt im Gepäck sein, wenn man nach Sopron fährt?
Wichtig für die Vorlesungen ist ein Taschenrechner. Eine Powerbank hat mich auch tüchtig unterstützt. Insbesondere während der Städtereisen war sie unentbehrlich. Auf jeden Fall sollten aber auch Sonnencreme und eine Badehose dabei sein.

Im kommenden Jahr wird das Programm für Bachelor-Studierende vom 16.07. bis 24.08.2018 stattfinden. Anmeldeschluss ist der 1. März. Auch für Master-Studierende gibt es ein Programm in Sopron.

Fragen beantwortet Kristina Kovacic M.A. vom International Office unter +49 201 81004-321 oder international@fom.de.