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18.04.2017 | Köln

Fitness trifft betriebliches Gesundheitsmanagement

Prof. Dr. Matusiewicz auf der FIBO

Am Thema betriebliches Gesundheitsmanagement führte bei der diesjährigen FIBO in Köln kein Weg vorbei. Einer von vielen Belegen: der Workshop „BGM-Werkzeugkasten 4.0 – Zukunft des BGM“ am 6. April. Zu den Referenten zählten Prof. Dr. Volker Nürnberg (Leiter Health Management bei der Mercer Deutschland GmbH), Prof. Dr. Niels Nagel (Deutscher Industrieverband für Fitness und Gesundheit) und Prof. Dr. David Matusiewicz (FOM Hochschule). Der Direktor des ifgs Institut für Gesundheit & Soziales stellte u.a. die Ergebnisse seiner empirischen Analyse zum digitalen betrieblichen Gesundheitsmanagement vor.

Prof. Dr. David Matusiewicz auf der FIBO 2017
Prof. Dr. David Matusiewicz auf der FIBO 2017


„Die FIBO ist die weltweit größte Fitnessmesse – und hat sich im Laufe der vergangenen Jahre von einer reinen Bodybuilding- zu einer (Medical) Fitness-Messe entwickelt“, zog Prof. Dr. Matusiewicz Bilanz. „Das hat sich auch dieses Jahr wieder gezeigt: Fitness ist ein stückweit Lifestyle und Statussymbol geworden. Das macht auch vor dem Betriebstor nicht halt. Um gute Mitarbeitende zu gewinnen und zu binden, werden Unternehmen zunehmend in die Gesundheit ihrer Belegschaft investieren müssen.“ Der BGM-Workshop habe ein wichtiges Signal gesetzt und gezeigt, dass gesunde Mitarbeitende und Fitness in einem Atemzug genannt werden können. „Zudem war zu sehen, dass Fitness zunehmend digital wird und sich immer mehr in Richtung Gamification entwickelt“, so der FOM Wissenschaftler. „Zum Beispiel durch die Verbindung von Spielen und Training oder gegenseitige Challenges.“ 

Das steigende Interesse an betrieblichem Gesundheitsmanagement konnte auch Alex Hermann bestätigen. Der Inhaber von ON Fitness sagte am Rande der Messe: „Bei uns im Studio melden sich zunehmend kleine und mittelständische Unternehmen, die daran interessiert sind, einen Mehrwert für ihre Mitarbeitenden zu schaffen. Das bietet beiden Seiten einen Nutzen – Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden. Gerade kleine, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Kurse sind gefragt.“