Bachelor-Studiengänge
Automatisierungstechnik
Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
In Kooperation mit: Hochschule Mannheim und dem mit der FOM verbundenen IOM Institut für Oekonomie und Management
Angeboten wird der Studiengang in:
Mannheim
Eine Welt ohne Automatisierung ist nicht mehr denkbar. Beste Berufsaussichten also für Ingenieure der Automatisierungstechnik! Das entsprechende Know-how für Fach- und Führungspositionen in diesem interessanten und zukunftssicheren Bereich erwerben Berufstägige und Auszubildende aus Elektrotechnik und Mechatronik in diesem Studiengang. Auf dem Lehrplan stehen u.a. Grundlagen der Mathematik, Physik und Informatik, aber auch Kommunikations- und Regelungsmesstechnik. Der Studiengang ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Mannheim und dem mit der FOM verbundenen IOM Institut für Oekonomie und Management.
Studieninhalte und Verlauf
Studieninhalteansehen
Studieninhalte und Verlauf
Automatisierungstechnik
Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
Semester 1 bis 8
Grundlagen der Analysis
- Grundlegende Begriffe und Rechentechniken
- Funktionen einer reellen Veränderung
- Differentialrechnung, Integralrechnung
- Grundbegriffe
- Elektrischer Stromkreis
- Parallelschaltung
- Berechungsmethoden stark verzweigter Netzwerke
- Theorie linearer Zweipole
- Energie und Leistung
- Einführung in BORLAND C
- einfache Datentypen
- Programmschleifen
- Struktogramme
- strukturierte Datentypen Array und Structure
- C-Funktionen, Programmierübungen
- Grundlagen der Digitaltechnik
- Schaltungstechnik
- Kontaktbehaftete Steuerungen
- Mikro-Controller
Mehrdimensionale Analysis und Reihen
- Differentialrechnung für Funktionen mehrerer Veränderlicher Definitionsbereiche
- partielle Ableitungen, höhrere Ableitungen
- Reihenentwicklung von Funktionen: Unendliche Reihen, Potenzreihen, Tylor-Reihen
- Integration für Funktionen mehrerer Variabler: Kurvenintegrale, Vektorfelder
- Rotation und Divergenz
- Mehrfachintegrale in kartesischen und Polarkoordinaten
- Kinematik und Dynamik der Punktmassen
- Erhaltungssätze
- Starrer Körper
- Schwingungslehre
- C-Dateien, C-Module
- Modularisierung und Strukturierung ?großer? Programme
- Verkettete Listen, Klasse, Methoden
- Datenkapselung, Konstruktoren/Destruktoren
- dynamisch erzeugte Objekte, Klassenhierarchie
- Operatorüberladung
- Vererbung
- Methoden des Softwareengineerings
- Analyse von Wechselstromnetzen
- Dreiphasensysteme
- Schaltvorgänge in Gleich- und Wechselstromnetzen
- Frequenzbereichsanalyse von Wechselstromschaltungen
- Fourieranalyse
Differenzialgleichungen, lineare Algebra u. Numerik
- Gewöhnliche Differentialgleichungen für die Beschreibung dynamischer Systeme
- Anfangs- und Randwertprobleme
- Separation der Variablen
- Variation der Konstanten
- charakteristisches Polynom
- Computerunterstützte Mathematik
- Lösen nichtlinearer Gleichungen
- Newton-Verfahren
- schnelle Fouriertransformation
- Thermodynamik: Temperatur und Wärme
- kinetische Gastheorie, ideales und reales Gas
- Wärmekraftmaschinen, Entropie, Wärmeleitung
- Wellen: harmonische Wellen, Brechung, Reflexion Beugung, Interferenz
- Optik: elektromagnetische Wellen, Interferometrie
- Streuung und Absorption
- Strahlenoptik
- Elektrisches Feld: Kapazität und Kondensator
- Influenz und Polarisation
- Energieverhältnisse, Kraftwirkungen
- Magnetisches Feld: Durchflutungsgesetz
- Induktionsgesetz
- Ferromagnetismus, Induktivität und Spule
- magnetische Kreise
- Energieverhältnisse
- Halbleiterphysik:p- und n-Halbleiter
- Simulation mit SPICE
- Messungen an elektronischen Schaltungen
- Halbleiterbauelemente
- Schaltungen mit diskreten Halbleitern
Mathem. Beschreibung kontinuierlicher und diskreter Systeme
- Laplace-Transformation und ihre Anwendung
- Systembeschreibung mittels Faltungsintegral und Übertragungsfunktion
- Theorie und Anwendung der Fourier-Transformation
- Zeitdiskrete Systeme
- Zustandsbeschreibung von Systemen
- Operationsverstärker als Rechenschaltung
- Operationsverstärker zur Signalaufbereitung
- Komparatoren
- Oszillatoren und VCOs
- A/D- und D/A-Wandler
- Einführung Mikrocontroller
- Binäre und serielle Interfaceschaltung
- Allgemeine Grundlagen
- Gleichstrommaschinen
- Grundlagen der Drehfeldmaschine
- Asynchronmaschinen
- Grundlagen der Messtechnik
- Messen von Spannung und Strom im Gleichstromkreis
- Messen von Spannung und Strom im Wechselstromkreis
- Darstellung von Spannungssignalen und Kennlinien mit dem Oszilloskop
- Messung und Auswerteschaltungen von Prozessgrößen
- Industrielle Bildverarbeitung
- Explosionsschutz
Grundlagen der Leistungselektronik
- Einführung in die Leistungselektronik
- Leistungshalbleiter
- Netzgeführte Stromrichter
- Gleichstromsteller
- Schaltnetzteile
- Netzrückwirkungen
- Aufbau und Strukturen von Steuerungen
- SPS-Programmierung: Software-, Programmier- und Kommunikationsmodell nach IEC 61131
- Strukturierte Programmierung, Anwendung auf STEP 7
- Analoge und binäre Verknüpfungssteuerungen
- Ablaufsteuerungen
- Architektur des MSP430
- Zentrale Recheneinheit (CPU) mit RISC-Befehlsatz
- Adressierungsarten für Quell- und Zieladressen,
- Speicherorganisation, Betriebsarten und Taktgeber, Peripheriebausteine
- Beispielprogramme
- Modellbildung
- Systemanalys
- Frequenzgang
- Reglerentwurf: Reglertypen, Einstellregeln,
- Frequenzkennlinienverfahren, Wurzelortskurven
Elektrische Antriebstechnik
- Einführung in Antriebssysteme
- Leistungselekronik
- Statisches Verhalten
- Dynamisches Verhalten elektromechanischer Systeme
- Antriebsregelung
- Dimensionierung
- Digitalarithmetik (Festkomma, Fließkomma, Umwandlungen)
- Analoge und digitale Signale
- A/D- und D/A-Wandlung
- Anwendung der Fourier-Transformation (FFT, iFFT, cFFT)
- TIL (FORTH oder Postscript)
- Überblick fertigungstechnischer Prozesse und ihrer mechatronischen Lösungen
- Engineering zuverlässiger Steuerungen
- Motion-Control-Systeme
- Strukturen integrierter Automatisierungssysteme
- Einführung
- Modelle aus dem Bereich der Mechanik: Grundlagen der Mechanik, Elastisch gekoppelte Mehrmassen-Systeme
- Modelle aus dem Bereich der Elektrotechnik: Fremder-regte Gleichstrommaschine
- Gleichstrom-Reihenschlußmaschine
- Drehzahlgeregelte Gleichstromantriebe
Digitale Regelungstechnik
- Digitale Signale
- Digitaler Regelkreis
- Z-Transformation
- Diskretisierung
- Digitale PID-Regler
- Modellgestützte Digitalregler
- Einführung
- Grundlagen
- Übertragungsmedien
- Bitübertragungsschicht (Physical Layer): Nachrichtenübertragung im Basisband
- Leistungsmerkmale eines Übertragungskanals, Nachrichtenübertragung über modulierte Träger, Dezibel-Rechnung
- Beispiele für Schnittstellen
- Sicherungsschicht (Data Link Layer)
- Feldbussysteme
- Rechnernetze
- Gebäudeautomation als Basis für ein effizientes Energiemanagement, Systemstrukturen
- Bussysteme, Schaltanlagenleittechnik, Tunneltechnik, Grundlagen der Regelung
- Dezentrale Gebäudeautomation, Prozeßperipherie und Sensorik, Raumautomation
- Steuerung und Regelung verfahrenstechnischer Prozesse
- Prozess- und Betriebsleitsysteme: Aufbau von Prozessleitsystemen
- Funktionen zur Prozessführung, Supply Chain Management
- Engineering in der Prozessleittechnik: Prozess- und anlagentechnische Planung
- Prozessleittechnische Instrumentierung
Thesis & Kolloquium
- Schriftliche Abschlussarbeit und Kolloquium
Studieninhalte können je nach Studienbeginn variieren
Dauer: 8 Semester
Semesterferien: August und Mitte bis Ende Februar
Voraussetzungen zur Zulassung
- Abitur/Fachhochschulreife und Berufstätigkeit (bzw. Ausbildung) in einem gewerblich-technischen
- Staatlich geprüfter Techniker mit Fachhochschulreife und Berufserfahrung oder
Ingenieure)
Studienbeginn: 01.09.2012
Anmeldeschluss: 6 Wochen vor Semesterbeginn (ggf. ist auch eine kurzfristigere Anmeldung möglich)
Studiengebühren
Studiengebühr: 299 Euro pro Monat, insgesamt 14.352 Euro, zzgl. Einschreibungsgebühr der Hochschule Mannheim (abhängig je Semester), zzgl. Prüfungsgebühr 300 Euro
Prüfungsgebühr: 300 Euro
Förderung: Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, sind nach aktueller Gesetzeslage als Sonderausgaben bis zu einem Betrag von EUR 4.000,00 (EUR 6.000,00 ab 2012) abzugsfähig. Ist einer Berufsausbildung oder einem Studium eine abgeschlossene erstmalige Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Erststudium vorausgegangen, liegen dagegen unbeschränkt abzugsfähige Werbungskosten oder Betriebsausgaben vor, wenn die Aufwendungen (Studiengebühren, Fahrtkosten, usw.) im Zusammenhang mit späteren Einnahmen stehen. Des Weiteren liegen Werbungskosten vor, wenn die Berufsausbildung oder das Erststudium im Rahmen eines Dienstverhältnisses (Ausbildungsdienstverhältnis) stattfindet. Weitere Informationen kann Ihnen ein Steuerberater oder das für Sie zuständige Finanzamt geben.
Vorlesungszeiten
Vorlesungszeiten (Änderungen möglich):
Damit Sie die Vorlesungen vor Ort mit Ihrem Berufs- und Privatleben in Einklang bringen können, bietet Ihnen die FOM drei verschiedene Studienzeitmodelle.
» mehr zu den Studienzeitmodellen
Mannheim
in der Regel 2 x wöchentlich abends von 18:00-21:15 Uhr und 2-3 x monatlich samstags von 8:30-15:15 Uhr
Weiterqualifkation nach Studienabschluss
Weiterqualifkation:
Als Bachelor of Science (Automatisierungstechnik) können Sie sich zu den folgenden Abschlüssen weiterqualifzieren:
zum Master of Business Administration (MBA) »
zum Master of Science - Maschinenbau »
zum Master of Science - Mechatronik »
