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Neue Perspektiven in Luxemburg: Englischsprachiger Bachelor-Studiengang „Banking & Finance“ startet im Wintersemester 2011
24.05.2011 - Ab Wintersemester 2011 bieten die FOM und die Luxembourg School for Commerce (LSC) den Studiengang „Banking & Finance“ am Hochschulstudienzentrum Luxemburg an. Er dauert sieben Semester und schließt mit dem „Bachelor of Arts“ (B. A.) ab. Inhalte und Hintergründe des ausbildungs- und berufsbegleitenden Studiengangs waren Thema einer Sonderveranstaltung Mitte Mai. Die Gäste: Studierende sowie Vertreter der Wirtschaft, der Banken und der FOM.
Das fachspezifische Programm richtet sich an Abiturienten und Fachabiturienten, die sowohl studieren als auch den direkten Berufseinstieg in die internationale Banken- und Finanzwelt realisieren möchten, hob Prof. Dr. Gerald Mann hervor, der den Studiengang vorstellte. „Unsere Studierenden erwerben Kenntnisse und Kompetenzen für Karrierefelder im Firmen- oder Privatkundengeschäft, Investment Banking, Financial Consulting sowie Controlling, Risk- oder Treasury-Management“, fasste der Studienleiter der FOM München zusammen. „Außerdem erlernen sie den souveränen Umgang mit Finanzinstrumenten und Analyseparametern und befassen sich mit ethischen und juristischen Aspekten.“ Das Besondere: Die FOM hat den Studiengang in Abstimmung mit Banken und Finanzdienstleistern erarbeitet und führt sämtliche Vorlesungen in englischer Sprache durch.
„In Deutschland hat sich dieses Programm bereits bewährt“, hob FOM-Kanzler Dr. Harald Beschorner hervor, „und auch in Luxemburg sind die Rufe nach einem ausbildungsbegleitenden Studiengang im Bereich Finanzwirtschaft, dessen Vorlesungen abends bzw. am Wochenende stattfinden und der keine Freistellung von der Arbeit im Unternehmen erfordert, immer lauter geworden.“ Aufgrund der Erfahrungen mit den Interessenten in Luxemburg hat sich die FOM entschlossen, den Studiengang überwiegend in englischer Sprache durchzuführen, so Dr. Beschorner weiter. Schließlich beherbergt der Wirtschafts- und Finanzplatz 146 Banken – darunter 45 Institute aus Deutschland. „Die Banken spielen in Luxemburg eine ganz besondere Rolle“, betonte auch Paul Emering. „Der Dienstleistungssektor erwirtschaftet 86 Prozent des Bruttosozialproduktes. Finanzdienstleister wie Banken und Versicherungen leisten dabei mit einem Anteil von über 30 Prozent den größten Beitrag“, so der Direktor der LSC. Hinzu kommt: Die Lage der Banken in Luxemburg hat sich verändert. Neue steuerrechtliche Rahmenbedingungen verschärfen den Wettbewerb und führen dazu, dass Mitarbeiter intensiver ausgebildet werden müssen, um eine qualitativ hochwertige Beratung im Privatkundenbereich zu gewährleisten.
Der Studienstart markiert zudem eine weitere Etappe der guten Zusammenarbeit zwischen FOM und LSC: „Unser Ziel ist es, den Studienstandort Luxemburg kontinuierlich auszubauen und gemeinsame Weiterbildungsangebote für Berufstätige zu entwickeln“, führte Emering aus. „Mit der Aufnahme des Studiengangs ‚Banking & Finance‘ haben wir einen weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung gemacht.“
Wer sich genauer über den neuen Studiengang informieren möchte, hat an folgenden Terminen Gelegenheit dazu: Am 3. Juni, am 8. Juli und am 5. August laden die FOM Luxemburg und die LSC jeweils ab 18:00 Uhr zu Infoveranstaltungen ins Hochschulstudienzentrum (Chambre de Commerce Luxembourg, 7, Rue Alcide de Gasperi, 2981 Luxemburg) ein.
