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Bezahltes Studium für Berufstätige ist wirtschaftlich und kann dem doppelten Abi-Jahrgang helfen
29.10.2010 - Aufruhr im Hochschulland Bayern: Auf der einen Seite drohen den bayerischen Hochschulen und Universitäten harte Sparmaßnahmen. Auf der anderen Seite werden Vorwürfe gegen das Wissenschaftsministerium laut, mit der Ausweitung berufsbegleitender Studiengänge ein „Bezahlstudium auf dem Schleichweg“ einzuführen. Aus Sicht der FOM Hochschule für Oekonomie & Management sind kostenpflichtige Studiengänge für Berufstätige keineswegs nur für Kinder aus einkommensstarken Elternhäusern gedacht. Sie sind vielmehr eine vernünftige wirtschaftliche Alternative zum Vollzeitstudium und daher durchaus zur Entlastung des Hochschulsystems in Zeiten doppelter Abi-Jahrgänge geeignet.
FOM-Kanzler Dr. Harald Beschorner: „Ein berufsbegleitendes Studium rechnet sich trotz höherer Studiengebühren finanziell deutlich besser als ein Vollzeitstudium. Denn den Studiengebühren steht ein teilweise um ein Vielfaches höheres Einkommen gegenüber, das Vollzeitstudenten nicht vorweisen können.“
Dass die eigentlichen Kosten eines Studiums nicht die Studiengebühren sind, hat jüngst auch Prof. Dr. Erwin Amann von der Universität Duisburg-Essen vorgerechnet: Den größten Teil der privaten Kosten eines Vollzeitstudiums mache das entgangene Einkommen aus, da ein Student an einer staatlichen Hochschule nicht studieren und parallel in Vollzeit arbeiten kann. Für einen Bachelorstudenten hieße dies, dass ihm rund 27.000 Euro pro Jahr entgehen, ein Masterstudent müsse sogar auf rund 36.000 Euro pro Jahr verzichten.
FOM-Kanzler Dr. Harald Beschorner: „Ein kaufmännischer Angestellter, der beispielsweise an der FOM den Bachelor-Studiengang International Management studiert, braucht dafür sieben Semester. Er zahlt in dieser Zeit für das Studium 12.390 Euro, verdient in der gleichen Zeit aber im Schnitt mehr als 70.000 Euro. Auch ein Auszubildender kann die Studiengebühren selbst finanzieren, wenn er während der Lehrzeit im Elternhaus wohnen bleibt. Immer mehr Abiturienten nutzen dieses Modell, weil sie genau wissen, wie wichtig es heute ist, neben einem akademischen Abschluss auch über entsprechende berufliche Erfahrung zu verfügen.“
Einer aktuellen Studie des Stifterverbands zufolge sind private Hochschulen wie die FOM heute eine notwendige Ergänzung zur staatlichen Hochschullandschaft – und keineswegs nur Kaderschmieden für Eliten. Abiturienten können in 20 deutschen Städten, darunter auch in München und Nürnberg, an der FOM Ausbildung und Studium verbinden. Tagsüber lernen sie ihren Beruf im Unternehmen, abends und samstags hören sie ihre Vorlesungen an einem der FOM-Hochschulstudienzentren. In München und Nürnberg können sie ausbildungsbegleitend die Fächer Business Administration (BWL), Banking & Finance, International Management, Wirtschaftsinformatik, Steuerrecht und Wirtschaftsrecht studieren.
