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Weniger Kfz-Betriebe, mehr Management

- Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V., sprach auf der Semestereröffnung in Essen.
16.03.2010 - Die Abwrackprämie hat dem deutschen Kraftfahrzeuggewerbe im vergangenen Jahr einen Umsatzanstieg von 3,7 Prozent auf 134,4 Milliarden Euro beschert (Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.). Dennoch: Die positiven Zahlen sollten nicht vergessen machen, dass sich das Gewerbe seit Jahren im Strukturwandel befindet. Verbandspräsident Robert Rademacher wies anlässlich der Semestereröffnung der FOM Hochschule für Oekonomie & Management vor Studenten in Essen darauf hin, dass sich der Trend hin zu weniger, aber größeren Unternehmen mit mehreren Betriebsstätten fortsetzen wird – und damit auch zu mehr qualifizierten Führungskräften. Ein Um- bzw. Weiterdenken vor allem im betriebswirtschaftlichen Sinn sei daher zwingend notwendig. Seine Empfehlung: ein wirtschaftswissenschaftliches Studium neben der betrieblichen Ausbildung bzw. neben dem Beruf.
An bundesweit 18 Standorten und in Luxemburg führt die FOM Hochschule für Oekonomie & Management Bachelor- und Masterstudiengänge überwiegend für Auszubildende und Berufstätige durch, darunter Business Administration, International Management, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsrecht und Steuerrecht. Die Vorlesungen finden abends und am Wochenende statt. Für Auszubildende und Wiedereinsteiger gibt es zusätzlich die Möglichkeit eines Tages-Studiums in Kombination mit einem Trainee-Programm, einer Teilzeit-Beschäftigung oder einem Praktikum. „Betriebe, die qualifizierte Auszubildende suchen, können diese mit dem Angebot bzw. der Unterstützung eines entsprechenden Studiums gewinnen und so den eigenen Fachkräftenachwuchs sichern“, betont Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM.
Warum das Studium neben dem Beruf besonders für das Kfz-Gewerbe empfehlenswert ist: Erfahrene Dozenten aus Wissenschaft und Praxis führen durch das Studium, die Teilnehmer bringen ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag mit in die Vorlesung und diskutieren sie dort. „Auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse lernen die Studenten an der FOM, fundierte und praxisorientierte Lösungen zu erarbeiten und fachübergreifend Verantwortung zu übernehmen“, lobt Rademacher. „Der Automobilmarkt in Deutschland befindet sich in einer Zeit des Umbruchs und vor dem Hintergrund des Strukturwandels ergeben sich in unserer Branche vor allem für Betriebswirte interessante Karrierechancen.“
