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Internationales Engagement im Bildungsbereich: Chambre de Commerce und FOM besiegeln Kooperation in Luxemburg

- Paul Emering, Pierre Gramegna und Dr. Harald Beschorner (v.l.) bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.
04.05.2010 - Die Chambre de Commerce du Grand-Duché de Luxembourg mit ihrer Luxembourg School for Commerce (LSC) und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management haben heute einen weitreichenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung: Berufstätigen und Auszubildenden der Großregion die Möglichkeit zu bieten, in Luxemburg neben dem Beruf zu studieren oder sich weiterzubilden. Erstes Projekt ist der von den Partnern gemeinsam angebotene Studiengang Business Administration mit Wahlmöglichkeit International Management. Das Hochschulstudium startet am 1. September 2010 und schließt mit dem international anerkannten Abschluss »Bachelor of Arts (Business Administration)« ab.
Das betriebswirtschaftliche Studium ist konsequent an den Anforderungen der Wirtschaftswelt ausgerichtet. Es qualifiziert die Studierenden generalistisch und praxisnah für Managementaufgaben in Unternehmen. Ein innovativer Lehrmethoden-Mix aus Präsenzvorlesungen, Workshops und Gruppenarbeit fördert zudem wichtige Schlüsselkompetenzen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit.
Im Fokus der ersten Semester des auf dreieinhalb Jahre ausgelegten Bachelor-Studiengangs stehen betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen. Ab dem 5. Semester haben die Studierenden die Möglichkeit, ihr Studium ihrem persönlichen Arbeitsumfeld bzw. ihren zukünftigen Interessengebieten anzupassen und zwischen verschiedenen Vertiefungsmodulen zu wählen. Schwerpunkt des 7. Semesters sind interdisziplinäre Fallstudien und die Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis). Dabei wenden die Studierenden die erworbenen wissenschaftlichen Kenntnisse auf konkrete Fälle der Wirtschaftspraxis an.
Die Lehrveranstaltungen des neuen Kooperationsstudiengangs finden ab 1. September 2010 im wöchentlichen Wechsel freitags von 18.00 bis 21.15 Uhr und samstags von 8.30 bis 15.45 Uhr sowie dienstags, mittwochs und donnerstags von 18 bis 21.15 Uhr in den Räumen der LSC in der Rue Alcide de Gasperi in Luxembourg-Kirchberg statt. Unterrichtssprache ist Deutsch, jedoch ergänzen fremdsprachige Bausteine wie beispielsweise Unterricht in Wirtschaftsenglisch das Studium.
Pierre Gramegna, Direktor der Chambre de Commerce: „Die Luxemburg School for Commerce wurde im vergangenen Jahr von der Handelskammer gegründet, um die Forderung von Unternehmen und Beschäftigten nach qualitativ hochwertiger Bildung zu erfüllen. Mit der FOM Hochschule für Oekonomie & Management haben wir jetzt einen renommierten Partner gefunden, der seit über 15 Jahren sehr erfolgreich in Deutschland berufs- und ausbildungsbegleitende Studiengänge durchführt. Der Bildungsstandort Luxemburg wird durch diese Kooperation aufgewertet.“
Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM: „Die FOM verstärkt mit dieser Kooperation ihr internationales Engagement. Mit dem Hochschulkonzept »Studium neben dem Beruf« hat die FOM die Hochschullandschaft in Deutschland bereichert und ist damit seit vielen Jahren erfolgreich. Mit dieser Erfahrung sind wir jetzt in der Lage gemeinsam mit unserem Partner, der Chambre de Commerce, auch in Luxemburg Berufstätigen die Möglichkeit zu geben, sich mit einem Hochschulstudium weiter zu qualifizieren.“
Neben dem Angebot des Bachelor-Studiengangs sind bereits weitere Projekte geplant, so etwa die Entwicklung eines duales Studiums, das es derzeit in Luxemburg noch nicht gibt und eine Berufslehre oder den Brevet de Technicien Supérieur mit einem Bachelor-Studium verbindet. „Nach nur dreieinhalb Jahren haben die Absolventen dann zwei Abschlüsse, eine anerkannte Berufsausbildung und mit dem Bachelor einen akademischen Grad. Diese duale Ausbildung führen wir unter dem Begriff Hochschulstudium plus seit Jahren sehr erfolgreich in Deutschland durch“, sagt Dr. Harald Beschorner.
Außerdem geplant sind Weiterbildungsseminare, die an der LSC in Luxemburg angeboten und europaweit auf ein Studium angerechnet werden können.
Paul Emering, Direktor der LSC: „Unser Ziel ist es, das Bildungssystem durchlässiger zu machen, damit sich Unternehmen und Arbeitnehmer auf die neuen Anforderungen des Marktes einstellen können. Die neue Kooperation ist ein wichtiger Beitrag dazu.“
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