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Arbeiten mit großen Unterschieden: Personalentwicklung im europäisch-chinesischen Zusammenhang
08.09.2010 - Personal und Organisation sind Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg – das merken besonders international tätige Unternehmen. Wenn chinesische und deutsche Führungskräfte in gemischten Teams zusammenarbeiten, müssen beide Seiten ein hohes Maß an interkulturellem Verständnis füreinander mitbringen, um ihr Vorhaben zum Erfolg zu führen. Ganzheitliche Personalentwicklung kann solche Prozesse wirkungsvoll unterstützen, wie Profesoren der FOM Hochschule für Oekonomie & Management bei einer Veranstaltung am 16. September im Rahmen der CHINA TIME 2010 in Hamburg - führender China-Standort in Deutschland – zeigen.
„Meine Erfahrungen in China haben mich gelehrt, dass Mitarbeiter dort einen ganz
anderen Zugang als wir Europäer zu vielen Dingen haben, die in der Arbeitswelt
entscheidend sind. Das fängt bei Vertragsverhandlungen an und hört bei
Führungsmethoden noch lange nicht auf“, berichtet Prof. Dr. Beatrix Palt, die von der
FOM an kooperierende chinesische Hochschulen entsandt wurde. Das internationale Management setze zunehmend auf ganzheitliche Konzepte. Entscheidend ist es, nicht nur die eigene Perspektive einzunehmen. Interkulturelle Kompetenz wächst, wenn auch die andere Seite wahrgenommen wird. Dabei gilt es, die sozio-kulturellen, wirtschaftlichen und historischen Entwicklungen Chinas und die daraus erwachsenden Bedürfnisse und Erfordernisse kennen und verstehen zu lernen.
Professor Dr. Ian Walsh, verantwortlich für das internationale MBA-Programm an der
FOM, wird „China – als Land der endlosen Widersprüche“ vorstellen. Dabei wird er berichten, dass nur solche Unternehmen dauerhaft mit chinesischen Partnern
zusammenarbeiten können, die die Bereitschaft mitbringen, die Unterschiede in China zu akzeptieren und die Bedeutung des kulturellen Umfelds für ihr wirtschaftliches Handeln wahrzunehmen. Bei der Veranstaltung am 16. September haben Interessierte aus Wirtschaft, Hochschule und Gesellschaft Gelegenheit, mit den China-Experten der FOM zu diskutieren und sich über Erfahrungen auf dem noch jungen Gebiet des interkulturellen Managements auszutauschen.
Die FOM hat frühzeitig die wachsende Bedeutung der chinesisch-deutschen
Wirtschaftsbeziehungen erkannt und bildet Führungsnachwuchs aus: Seit 2003 führt sie an zwei chinesischen Standorten deutschsprachige Wirtschaftsstudiengänge
durch. Vor Ort lehren die Dozenten in zwei Studienzentren in Taiyuan auf dem
Campus der Shanxi University of Finance & Economics und in Taian (Provinz
Shandong) in Kooperation mit der Shandong Agricultural University. Jährlich kommen von hier Studierende nach Deutschland, um ihr Studium fortzusetzen. In Hamburg
startet die FOM im nächsten Jahr erstmals einen Bachelorstudiengang International
Management mit Schwerpunkt China.
Die Veranstaltung „Möglichkeiten und Grenzen der Personalentwicklung im
europäisch-chinesischen Kontext“ findet statt am 16.09.2010 um 16.30-19.30 Uhr
im FOM Hochschulstudienzentrum Hamburg (Raum Elbe), Rothenbaumchaussee 5, 20148 Hamburg. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldungen unter: maike.ebbecke@bcw-gruppe.de oder Tel.: 040 697988-17. Das komplette Programm finden Sie im Internet.
