Erarbeitung konzeptioneller Grundlagen für ein mittelstandsbezogenes Controllinginstrumentarium

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Volker Drosse

Zeitraum: 01.09.2009 – 28.02.2011

Fragestellung: Betrachtet man die mittelständisch geprägte Wirtschaft so wird derzeit die Planung, Steuerung und Kontrolle der Wertschöpfung nicht ganzheitlich geführt und das Controlling wird oft nur als Nebenaufgabe verfolgt. Nur wenige KMU mit unter 100 Beschäftigten verfügen über ein differenziertes Controllingsystem. Wenngleich sie auch die Wichtigkeit des Controllings erkannt haben, können sie derzeit ein effektives und effizientes Controlling nicht umsetzen. Das bedeutet, dass die Controllingtätigkeit vielfach von anderen Stelleninhabern, z.B. der Geschäftsführung, als Nebentätigkeit wahrgenommen wird. Aufgrund der starken Belastung der Geschäftsführung mit operativen Führungsaufgaben werden die Controllingtätigkeiten nur unzureichend ausgeführt. Die Fragestellung ist, in welcher Weise geeignete Controlling-Instrumente für diese Zielgruppe gestaltet sein müssten?

Zielsetzung: Für die Zielgruppe der KMU sollen im Rahmen des Projektes geeignete Controllinginstrumente entwickelt werden. Unternehmen sollen in der Testphase gecoacht werden, damit diese Instrumente nach einer Test- und Anwendungszeit auch über Multiplikatoren einem weiteren Verwenderkreis zugängig gemacht werden können. Dieses Instrumentarium soll sukzessive ausgebaut werden.

Methodik: Das Projekt ist in folgende Arbeitsschritte untergliedert:

  • konzeptionelle Vorphase: mit Kreditinstituten werden die Defizite von KMU und der stufenweise Aufbau des größen- und branchenspezifischen Instrumentariums besprochen werden.
  • Identifizierung von Pilotunternehmen: bei 4 bis 8 Pilotunternehmen wird eine Ist-Aufnahme durchgeführt, für diese Unternehmen sollten dann in der Folge kleinere EDV-gestützte Tools entwickelt werden.
  • Coaching der Unternehmen: die Unternehmen werden in der EDV-gestützten Anwendung der entwickelnden Tools gecoacht. Dies erfolgt neben der betriebsindividuellen Betreuung durch Arbeitskreissitzung aller Unternehmen.
  • Ergebnistransfer: die Ergebnisse dieser Pilotdurchführung werden an die Banken zurückgekoppelt um hier eine Multiplikationswirkung auszulösen. Zudem wird als Ergebnis des Projekts ein wiss. Beitrag im Sinne eines Tagungsbeitrags und einer Veröffentlichung angestrebt.

Ergebnisse: Es liegen aktuell noch keine Projektergebnisse vor.

Studienorte
21 mal bundesweit und in Luxemburg:

Aachen | Berlin | Bonn | Bremen | Dortmund | Duisburg | Düsseldorf | Essen | Frankfurt a. M. | Gütersloh | Hannover | Köln | Leipzig | Mannheim | Marl | München | Neuss | Nürnberg | Siegen | Stuttgart | Wuppertal | Luxemburg

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