Studie zum Projekt "Intelligente regionale Wirtschaft (IRW)" "Erfolgreiche Wege der Rekrutierung in Social Networks"

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Anja Seng, Prof. Dr. Bianca Krol
Zeitraum: 01.11.2008 – 29.02.2012
Fragestellung: Die Region RuhrOst ist im Wesentlichen durch klein- und mittelständische Unternehmen geprägt, die bisher nur in geringem Maße und erst in jüngster Vergangenheit über eine regionale Vernetzung verfügen.
Die Innovationsfähigkeiten der Unternehmen und Ihre Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Produkte sind abhängig von gut ausgebildeten Mitarbeitern und einem Zustrom neuer Kenntnisse und Ideen. Dieser kann zum einen durch die Rekrutierung qualifizierter Fach- und Führungskräfte gesichert werden. Zum anderen können die Unternehmen durch den regionalen Austausch von Wissen Ihre Innovationsfähigkeit erhöhen.
Im Zuge des Projektes werden die Möglichkeiten und Grenzen eines unternehmens- und branchenübergreifenden, regionalen Kooperations- und Wissensmanagement untersucht und auf dieser Basis Gestaltungsempfehlungen formuliert.
Zielsetzung: Mit dem Projekt "Intelligente regionale Wirtschaft (IRW)" ist beabsichtigt, klein- und mittelständische Unternehmen insbesondere aus dem Netzwerk Industrie RuhrOst e. V. – kurz NIRO – durch ein aktives Kooperations- und Wissensmanagement zu einem regional vernetzten Innovationsmanagement zu führen.
Ziel ist es, gemeinschaftlich den globalen und regionalen Wettbewerbsanforderungen strategisch und innovativ zu begegnen, um zu erfolgreichen Geschäftsprozessen in folgenden Bereichen zu gelangen:
- Produktentwicklung,
- Produktion,
- Beschaffung und
- Personal
Methodik: Durch die beratende Begleitung der Entwicklung und Implementierung des Wissensmanagementsystems sowie eine Analyse der Ergebnisse der einzelnen Projektabschnitte, werden NIRO und die in dem Netzwerk zusammengeschlossenen Unternehmen bei der Entwicklung des vernetzten Kooperations- und Innovationsmanagements unterstützt.
Hierzu werden zunächst die unterschiedlichen Informations- und Handlungsbedarfe der Netzwerkpartner ermittelt und mögliche Interventionsmöglichkeiten herausgearbeitet. Diese Datenbasis wird durch Beobachtungen und Erhebungen im Projektverlauf fortgeschrieben.
Auf der Basis einer Nutzungsanalyse des Wissensmanagementsystems findet eine abschließende Evaluation statt und es werden weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt. Diese münden in allgemeine Gestaltungsempfehlungen für das branchenübergreifende Wissensmanagement.
