Analyse komparativer Kostennachteile für den industriellen Mittelstand am Standort Deutschland beim Energieträger Strom
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Anke Dieberg
Zeitraum: 01.07.2009 – 31.12.2011
Fragestellung: Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten Industriestrompreisen. Maßgeblich für die Strompreis-bildung ist die EEX (European Energy Exchange) in Leipzig. Vor diesem Hintergrund fokussiert sich das Vorhaben auf folgende Fragestellung:
Gibt es komparative Kostennachteile für den industriellen Mittelstand am Standort Deutschland beim wichtigen Energieträger Strom?
Zielsetzung: Im Falle der Identifizierung von Hemmnisse (z.B. Marktzutrittsbarrieren, Intransparenz u.Ä.) für eine faire Marktpreisbildung, soll nachfolgend eine Analyse von Instrumenten und deren Einsatz erfolgen, die das Potential besitzen, einen fairen Marktpreis nach den Bedingungen der vollständigen Konkurrenz zu ermöglichen. Ein Schwerpunkt soll in diesem Fall auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Funktions-fähigkeit der Aufsichtsbehörden gerichtet werden.
- Analyse der Preisbildung an der Strombörse EEX in Leipzig.
- Wie müsste eine staatliche Überwachung durch die Kartellbehörden und die Börsenaufsicht - für eine faire Wettbewerbspreisbildung beim Energieträger Strom an der EEX – aussehen?
- Welche zusätzlichen gesetzlichen Rahmen-bedingungen benötigen die Aufsichtsbehörden?
Ergebnisse: Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen.

