Zukunftsregion Gesundheitsversorgung Trier+

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Andreas Goldschmidt
FOM Projektkoordinierung: Dipl. Ing. Christoph Hohoff
Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Zeitraum Phase 1: 01.08.2008 – 31.03.2009
Fragestellung: Das Konzept Zukunftsregion Gesundheitsversorgung Trier+ konnte im Wettbewerb "Gesundheitsregionen der Zukunft" überzeugen: Mit diesem Wettbewerb zeichnet das BMBF 20 besonders innovative und zukunftsweisende Konzepte aus, die Akteure aus Forschung, Entwicklung und Gesundheitsversorgung einer Region zusammenführen und so zur Profilbildung ihrer Gesundheitsregion beitragen. Die zwischenzeitlich gegründete Forschungsprojektgesellschaft "Wohnortnahe Gesundheitsversorgung Mosel-Saar Trier+" stellt sich in der nun folgenden Konzeptentwicklungsphase der Herausforderung, den Auf- und Ausbau der Gesundheitsregion Trier+ durch Vernetzung der relevanten Akteure als auch der Erstellung des regionalen Entwicklungskonzepts zum Ausbau der Kompetenzen in den Profil bildenden Bereichen.
Zielsetzung: Primäres Zielkriterium ist der Nachweis der Effektivität und Effizienz einer neuen Versorgungs-, Kooperations-, Vertrags- und Steuerungsstruktur, die die stationären Angebote in Ober- und Mittelzentren durch dort befindliche, zentralisierte Krankenhäuser mit vor allem in Mittelzentren liegenden Gesundheitszentren sowie mit den zentral verdichteten und peripher immer stärker fragmentiert verteilten Arztpraxen durch IKT- und Gesundheitslogistikinnovationen mit- und untereinander verzahnt. Die Hypothese zum primären Zielkriterium lautet: Eine weiterhin zufriedenstellende, flächendeckende Versorgung der Patienten der Region in erreichbarer Entfernung kann durch die Entwicklung einer, die bestehenden Krankenhäuser, Rehaeinrichtungen und Praxen ergänzenden, mobilen Gesundheitsversorgung in der Fläche gewährleistet werden.
Methodik: Zur Entwicklung des Konzepts für die Gesundheitsregion Trier+ ist das Zusammenwirken aller relevanten Akteure aus dem Gesundheitswesen, der (Dienstleistungs-) Wirtschaft sowie Einrichtungen aus Forschung und Entwicklung der Region notwendig. Bereits im Zuge der Konzeptentwicklungsphase werden Kooperations- und Organisationsstrukturen aufgebaut, die in der späteren Realisierungsphase die Struktur der Gesundheitsregion widerspiegeln werden. Zur Erschließung der Potenziale der Gesundheitsregion Trier+ durch die Entwicklung innovativer Versorgungsformen in der Fläche wurde insgesamt fünf Handlungsfelder indentifiziert, in deren Rahmen Maßnahmepläne zu detaillieren und konkrete gemeinsame (Forschungs-) Projekte zu deren Umsetzung abzuleiten sind. Die Entwicklung der Maßnahmen erfolgt in auf das jeweilige Handlungsfeld bezogenen Arbeitsgruppen. Die Koordination der Arbeitsgruppen erfolgt durch diejenigen Institutionen bzw. Schlüsselpersonen, die im Handlungsfeld die Federführung übernommen haben. Teilnehmer der Arbeitsgruppen sind die bereits identifizierten Beteiligten sowie ggf. weitere für das Handlungsfeld relevante Akteure. Ziel ist es, für jedes der fünf Hanlungsfelder Entwicklungspläne zu erstellen, die zu einem Masterplan für die Gesundheitsregion Trier+ zusammengeführt werden.
Ergebnisse: Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen
