Nachfolgestudie Berufswertigkeit

Wissenschaftliche Leitung: Westdeutscher Handwerkskammertag (Projektträger), Prof. Dr. Matthias Klumpp (FOM), Dr. Uwe Schaumann (FBH der Universität zu Köln)

Gefördert durch: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW

Zeitraum: 01.01.2009 – 31.12.2009

Fragestellung: Im Rahmen des Vorläuferprojektes Berufswertigkeit wurde die Frage nach einer möglichen Gleichwertigkeit von beruflichen Weiterbildungsabschlüssen und hochschulischen Abschlüssen anhand des entwickelten Konzeptes der "Berufswertigkeit" empirisch untersucht. Die Untersuchung konnte die Tauglichkeit dieses besonderen Messkonzeptes zur Ermittlung des Kompetenzniveaus von Führungskräften sowie die allgemeine Niveaugleichheit beruflicher Weiterbildungsabschlüsse mit akademischen Bildungsabschlüssen aufzeigen. Im Mittelpunkt des Nachfolgeprojektes steht nunmehr nach Aussage der einschlägigen Rechtsgutachten ein konkreter Nachweis der Niveaugleichheit einzelner beruflicher Weiterbildungs- und hochschulischer Abschlüsse.

Zielsetzung: Zum Nachweis der vorgenannten Niveaugleichheit kann wiederum das Messkonzept Berufswertigkeit in der Form einer personenspezifischen Ermittlung des Kompetenzniveaus aller Angehörigen einer (zeitlich und inhaltlich spezifizierten) Personengruppe verwendet werden. Diese Personengruppe wird einerseits inhaltlich spezifiziert durch die Selektion von Führungskräften, die ausgewählte Weiterbildungs- und hochschulische Abschlüsse aufweisen und diese bereits über Jahre hinweg in ihre Führungstätigkeit eingebracht haben. Andererseits werden "Nicht-Führungskräfte" (mit identischen Abschlüssen) untersucht, welche dementsprechend keine mehrjährige Führungserfahrung aufweisen. Das Erhebungsdesign erlaubt somit den Quervergleich der typischen Berufswertigkeit von "gestandenen" Führungskräften mit der typischen Berufswertigkeit von "Nicht-Führungskräften" und liefert somit weitere wertvolle Hinweise auf den qualifikatorischen Impact, der von Führungserfahrung ausgeht.

Methodik: Für den vorliegenden Projektkontext findet eine Untersuchung von zwei beruflichen Weiterbildungsabschlüssen (bundeseinheitlich geregelt) sowie eine Parallelerhebung von zwei jeweils entsprechenden hochschulischen Abschlüssen, die von Führungskräften und "Nicht-Führungskräften" in NRW-Unternehmen aufgewiesen werden statt.
Das Projekt umfasst die folgenden Arbeitsphasen:
1. Konzeption (Stichprobe, Fragebogen)
2. Datenrecherche und –aufbereitung Absolventen
3. Erhebung
4. Auswertung
5. Bericht und Präsentation
6. Weiterführende Öffentlichkeitsarbeit

Ergebnisse: Das Projekt ist abgeschlossen. 

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