Die FOM bietet ein Forum für die Diskussion aktueller Themen. Prominente Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport beteiligen sich im Rahmen von Veranstaltungen und Seminaren gerne, um den Studierenden und Absolventen der FOM relevante Argumente und Sichtweisen darzustellen. Hier ein kleiner Einblick:
| „Auch wenn eine Kommune nicht insolvent gehen kann – wir müssen den Haushalt schnellstmöglich sanieren"
Essen steht vor der Überschuldung. Jedes Jahr droht der Stadt ein Minus von über 400 Millionen Euro. Bleibt es dabei, wird das vorhandene Eigenkapital in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro bereits 2013 aufgebraucht sein. „Auch wenn eine Kommune nicht insolvent gehen kann – wir müssen den Haushalt schnellstmöglich sanieren, sonst ist es mit der kommunalen Selbstverwaltung der Stadt vorbei“, sagt Essens Stadtkämmerer Lars Martin Klieve. Bevor der Rat in der kommenden Woche über sein Konzept entscheidet, stellte er sich an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management den kritischen Fragen von Bürgern und Unternehmern. Und machte deutlich: „Jede Fachabteilung muss ihre Ausgaben um zwei Prozent kürzen. Auf diese Weise können wir die Sanierung gemeinsam schaffen.“ > mehr
|
„Sauna- und Golfplatzkredite gibt es nicht mehr“
Einen „Zeitplan der Grausamkeiten“ nannte Prof. Dr. Christoph Schmidt das Sparpaket der Bundesregierung. An der FOM in Essen umriss der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) die Rahmenbedingungen für die aktuelle Finanzierung des Mittelstands. Gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RWP hatte die FOM im Rahmen des Mittelstandsforums Steuern, Recht & Bewertung Entscheider aus kleinen und mittleren Unternehmen dazu eingeladen, sich von Experten aus Wissenschaft und Praxis verschiedene Möglichkeiten der Geldbeschaffung aufzeigen zu lassen. In seinem Vortrag beschrieb Schmidt die Folgen der Finanzkrise für den Mittelstand. „Den Mittelstand als solchen gibt es nicht“, betonte er. „Dementsprechend funktioniert auch eine One-size-fits-all-Finanzierungslösung nicht.“ > mehr
LANXESS-Personalchef Liu über die Bedeutung von „Chinability“
Mit teilweise zweistelligen Zuwächsen sind immer mehr deutsche Unternehmen auf dem chinesischen Markt aktiv. Auch der Leverkusener Spezialchemie-Konzern LANXESS hat 2006 eine Asien-Offensive gestartet. Einblicke in diese Offensive gewährte Zhengrong Liu bei einem Vortragsabend im Hochschulstudienzentrum der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen. Der einzige chinesische Personalchef eines MDAX-Konzerns in Deutschland machte deutlich: Unternehmen, die Wirtschaftsbeziehungen mit China pflegen, brauchen Mitarbeiter, die über „Chinability“ verfügen. Gemeint sind interkulturelle Kompetenzen und länderspezifische Kenntnisse sowie Fachkenntnisse in den Bereichen BWL und International Management, ergänzt durch Grundlagen der chinesischen Sprache. > mehr
Weniger Kfz-Betriebe, mehr Management: Robert Rademacher über den Automobilmarkt der Zukunft
Die Abwrackprämie hat dem deutschen Kraftfahrzeuggewerbe im vergangenen Jahr einen Umsatzanstieg von 3,7 Prozent auf 134,4 Milliarden Euro beschert (Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.). Dennoch: Die positiven Zahlen sollten nicht vergessen machen, dass sich das Gewerbe seit Jahren im Strukturwandel befindet. Verbandspräsident Robert Rademacher wies anlässlich der Semestereröffnung der FOM Hochschule für Oekonomie & Management vor Studenten in Essen darauf hin, dass sich der Trend hin zu weniger, aber größeren Unternehmen mit mehreren Betriebsstätten fortsetzen wird – und damit auch zu mehr qualifizierten Führungskräften. Ein Um- bzw. Weiterdenken vor allem im betriebswirtschaftlichen Sinn sei daher zwingend notwendig. Seine Empfehlung: ein wirtschaftswissenschaftliches Studium neben der betrieblichen Ausbildung bzw. neben dem Beruf. > mehr
Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann motiviert 200 FOM-Studenten
Prominenter Besuch bei der Semestereröffnung der FOM Hochschule für Oekonomie & Management Köln/Leverkusen: Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann war in das Hochschulstudienzentrum im Bayer Chempark gekommen, um den rund 200 Erstsemestern Mut für das anstehende berufsbegleitende FOM-Studium zu machen.
Motivation und Leistungsbereitschaft – Charaktereigenschaften, die zu 100 Prozent auf den 27-jährigen Sportstar passen. Neben ihrer sportlichen Karriere hat sich Britta Heidemann schon früh ein zweites Standbein im deutsch-chinesischen Umfeld aufgebaut und vor einem Jahr ihr Studium der chinesischen Regionalwissenschaften abgeschlossen. Mit der Note 1,7. Im Gespräch mit dem Kölner FOM-Studienleiter Prof. Dr. Jürgen Weuthen erläuterte die erfolgreichste Degenfechterin aller Zeiten ihr Rezept, diese Doppelbelastung zu meistern und hakt gleich ein: „Als Doppelbelastung habe ich das nie empfunden. Ich habe mich ständig selbst motiviert, habe das Studium als wichtige Ergänzung gesehen, um mich persönlich weiter zu entwickeln“, so Heidemann. „Ich habe Spaß an meinem Weg!“ > mehr
Zwischen Employability und Bologna: Prof. Dr. Marion Schick über die Zukunft der Hochschulen
Ohne Autonomie kein Wettbewerb, ohne Wettbewerb keine nachhaltige Qualität. Dieser Leitsatz wird in politischen Kreisen gerne mit der Forderung an Hochschulen verbunden, sich in Forschung und Lehre stärker zu profilieren. Sie sollen die Studierenden einerseits zu Berufsfähigkeit führen und gleichzeitig im System der internationalen Forschung mitspielen. Doch was kann das Hochschulsystem heute wirklich leisten – und was nicht? In einer Vortragsveranstaltung der FOM und der List Gesellschaft Mitte November 2009 hat sich Prof. Dr. Marion Schick, langjährige Präsidentin der Hochschule München und seit Februar 2010 Kultusministerin von Baden-Württemberg, mit dem Thema „Hochschulen im Spagat zwischen Employability und Wissenschaft" befasst. Ihre Botschaft: Die Umstellung auf Bachelor- und Master-Abschlüsse war richtig, der Bologna-Prozess insgesamt war richtig – ist aber in Deutschland noch lange nicht abgeschlossen. FOM-Pressereferent Carsten Döpp hat im Anschluss an die Veranstaltung mit Prof. Dr. Marion Schick gesprochen. > mehr
"Weiterbilden macht glücklich." - Dr. Stefan Bergheim spricht auf der Semestereröffnung in Berlin
„Weiterbilden macht glücklich!“ In den Augen von Dr. Stefan Bergheim war die Entscheidung der rund 200 Berufstätigen und Auszubildenden, im Wintersemester 2009/10 ein Studium an der FOM zu beginnen, goldrichtig. Der Direktor des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt hielt den Vortrag zur Semestereröffnung am 27. August 2009 in Berlin. Sein Thema: „Glücksforschung – Neue Ansätze für die Zeit nach der Krise“. > zur Pressemitteilung
Semesterstart in Siegen: Landrat Paul Breuer beglückwünscht die 70 Erstsemester
„Technologische Veränderungen und die Herausforderungen einer zunehmend globalisierten Weltwirtschaft stellen uns immer wieder vor neue Aufgaben.“ Paul Breuer, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, sprach zur Eröffnung des Wintersemesters 2009/2010 in Siegen. Er beglückwünschte die 70 Berufstätigen und Auszubildende zu ihrer Entscheidung, ein berufsbegleitendes Studium an der FOM aufzunehmen. Lebenslanges Lernen, Aus- und Weiterbildung seien unerlässlich, um im Berufsleben erfolgreich zu sein. „Die Qualität der Ausbildung an der FOM genießt in den heimischen Betrieben hohe Anerkennung. Mit dieser Hochschule haben die Berufstätigen einen kompetenten Partner für die Weiterbildung an ihrer Seite,“ so Breuer weiter. > zur Pressemitteilung
Semestereröffnung in Essen: Christian Lindner begrüßte rund 480 Berufstätige und Auszubildende
Viel vorgenommen haben sich rund 480 Berufstätige und Auszubildende aus Essen und Umgebung für die kommenden dreieinhalb Jahre. Sie studieren berufsbegleitend an der FOM in Essen. Mit einer feierlichen Eröffnung im BMW Gebrauchtwagen-Zentrum an der Bamlerstraße begann jetzt das Wintersemester 2009/10. Neben der Hochschulleitung wünschte auch Christian Lindner, Generalsekretär der FDP in Nordrhein-Westfalen (3.v.r.), als Gastredner den Studienanfängern viel Erfolg für ihr Studium. > zur Pressemitteilung
„Die Hochschulen orientieren sich noch viel zu sehr am Normaltypus Student“: Dr. Jörg Dräger spricht auf Absolventenfeier in Essen
Deutschland droht eine Qualifikationslücke. „Studien gehen von einer Steigerung des Arbeitskräftebedarfs im Segment der Hochqualifizierten von etwa fünf Prozent bis 2020 aus. Gleichzeitig werden wir in 2030 einen Rückgang der Hochqualifizierten um 40 Prozent erleben.“ Diese Zahlen präsentierte Dr. Jörg Dräger im August 2009 auf Zollverein. Das Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung gratulierte 370 Berufstätigen und Auszubildenden aus Essen und Umgebung zu ihrem Studienabschluss an der FOM. Seine Festrede stand unter dem Titel „Zukunft der Arbeit“.
Eine seiner Thesen: Um die drohende Qualifikationslücke zu schließen, steht nicht nur der Einzelne, sondern auch der Staat in der Pflicht. Während sich der Bürger durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen fit für den Arbeitsmarkt halten muss, muss der Staat das Angebot an Qualifikationsmöglichkeiten bedarfsgerecht ausbauen bzw. den Ausbau unterstützen, so der Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). „Die Hochschulen in Deutschland – zumindest die staatlichen – orientieren sich noch viel zu sehr an dem Normaltypus Student (jung, Vollzeit, vor Ort). So werden wir die Qualifikationslücke nicht schließen“, warnte Dräger. „Private Initiativen wie die FOM stellen sich – und dies verdient Erwähnung und Nachahmung – auf die moderne Realität des berufsbegleitenden Studierens viel besser ein.“ > Auszüge aus der Rede von Dr. Jörg Dräger
| Alumni-Veranstaltung: Diskussion mit Staatssekretär Baganz
In Zeiten der Krise muss auch die Rolle des Staates neu diskutiert werden. So die Botschaft von Dr. Jens Baganz. Der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW, war einer Einladung der FOM-Alumni gefolgt und sprach Ende Juni 2009 im Essener Schulungs- und Hörsaalzentrum vor über 80 Ehemaligen und Studierenden. Sein Thema: der „Standort NRW und seine Unternehmen: Die Krise überstehen, auf neue Märkte vorbereiten".
|
Deutsche Bank-Chefvolkswirt Walter spricht bei Absolventenfeier in Frankfurt
Prof. Dr. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe, ist seit gut 35 Jahren im Konjunkturgeschäft. Er ist damit der Konjunkturexperte schlechthin und weiß, die Zyklen richtig einzuschätzen und zu bewerten. Prof. Dr. Walter war Ende Juni 2009 Gastredner bei der FOM in Frankfurt, als 110 Absolventen nach dreieinhalbjährigem berufsbegleitendem Studium feierlich im Plenarsaal der IHK Frankfurt am Main verabschiedet wurden.
| |
| Dr. Angela Merkel begrüßt Erstsemester der FOM
Einen außergewöhnlichen Semesterstart erlebten rund 350 Erstsemester der FOM am Studienort Essen: Die CDU-Vorsitzende Dr. Angela Merkel und Essens Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger begrüßten die Studierenden zur feierlichen Semestereröffnung in der Messe Essen. > zur Pressemitteilung |
Ministerin Kraft beglückwünscht 200 erfolgreiche Absolventen
Hannelore Kraft, NRW-Ministerin für Wissenschaft und Forschung, beglückwünscht 200 erfolgreiche FOM-Absolventen. Bei der feierlichen Verabschiedung der Absolventen in der Zeche Zollverein in Essen hielt Ministerin Kraft die Festrede zu dem Thema: "Private Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und Perspektiven". In ihrer Rede stellte sie fest: "Der Erfolg der Fachhochschule für Oekonomie & Management mit ihrem zukunftsweisenden Konzept spricht für sich..." > zur Pressemitteilung

Wirtschaftsexperte David D. Friedman spricht auf MBA-Verabschiedung
David D. Friedman, Wirtschaftsexperte und Sohn des Wirtschaftsnobelpreisträgers Milton Friedman, hielt einen Vortrag auf der MBA-Verabschiedung der FOM. "Interesting times: 21st Century" war das Vortragsthema mit dem Friedman die MBA-Absolventen in ihre Zukunft auf internationalem Wirtschaftsparkett entließ.
Börsianer Markus Koch zu Gast bei der FOM
Markus Koch, Deutschlands bekanntester Börsianer, Fernsehreporter und Moderator bei n-tv, war zu Gast bei der FOM. Er referierte zu dem Thema "Wallstreet – Analyse und Perspektive". Vor über 200 Studierenden und vielen Gasthörern beschrieb er seine Situation an der Börse: "Früher war ich der Regenmacher, heute bin ich Schuld, dass das Geld weg ist." Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Bund Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) durchgeführt