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Weihnachtseinkauf: FOM-Studis fragten nach

Rund 39 Prozent der Deutschen kaufen erst kurz vor Weihnachten Geschenke. Diese Aussage ist nur ein Ergebnis der repräsentativen FOM-Umfrage zum Shoppingverhalten an Weihnachten. Unter der Leitung von Professor Dr. Oliver Gansser aus München befragten Studierende im Oktober 843 Personen zu ihren Meinungen und Aktivitäten rund um den Konsum im Advent.
An dem aufwendigen Lehrprojekt beteiligten sich auch Professor Dr. Justin Becker (Berlin) und Sabine Göttges (Frankfurt am Main) mit ihren Studierenden. Die Ergebnisse sind interessant: So beabsichtigen 33 Prozent der Befragten ihre Präsente in der Woche vom 16. bis 23. Dezember zu besorgen. Sechs Prozent wollen dies sogar erst an Heiligabend tun. „Der Einzelhandel kann sich wohl über einen heißen Endspurt im Weihnachtsgeschäft freuen“, erklärt Professor Gansser. Im Schnitt geben die Deutschen 339 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Weit über die Hälfte gab an, genauso viel wie im vergangenen Jahr zu investieren. Knapp 20 Prozent wollen mehr ausgeben, 15 Prozent weniger. Welche Waren letztendlich verpackt werden, hängt in erster Linie vom Alter ab. Jüngere kaufen besonders gerne Gutscheine, Kleidung und Schmuck. Ältere verschenken vor allem Bücher, Schreibwaren und Kosmetik. Eindeutige Antworten erhielten die Interviewer auch auf die Frage „Was empfinden Sie beim Einkauf von Weihnachtsgeschenken als besonders störend?“. Fehlende Produktverfügbarkeit, unfreundliches Personal und überfüllte Geschäfte nerven die Deutschen. Dagegen spielen Themen wie Infrastuktur und Erreichbarkeit der Geschäfte keine große Rolle.
An der FOM-Umfrage machten 42 Studierende des Bachelor-Studiengangs Business Administration mit. Für die Teilnehmer ist das Projekt Gegenstand der Seminararbeit im Modul „Marketing & Sales“. Der komplette Ablauf der Umfrage wurde in Vorlesungen zuvor ausführlich erarbeitet. Damit ist das Projekt wieder einmal ein gelungenes Beispiel für das praxisnahe Studieren an der FOM.
