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FOM legte zum Jahresende siebten Forschungsbericht vor
08.01.2009 - Zum Jahresende hat die FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management ihren inzwischen siebten Forschungsbericht vorgestellt. Auf insgesamt mehr als 130 Seiten vermitteln die Professoren der FOM einen Einblick in die aktuellen Forschungsprojekte der Hochschule. Der Bericht beinhaltet die Forschungsleistungen des Studienjahres 2007/2008. Vier Forschungsschwerpunkte kennzeichnen die Arbeit der FOM: Internationale Karriere- und Bildungsforschung, Beiträge zur Kompetenzentwicklung in kleinen und mittleren Unternehmen, finanz- und steuerrechtliche Fragestellungen und institutionenökonomische Analysen.
„Die FOM ist in eine neue Entwicklungsphase eingetreten, in der anwendungsorientierte Forschung einen deutlicheren Stellenwert einnimmt“, betont Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM. Diese neue Phase zeigt sich auch bei der Gründung neuer Institute. Das Deutsche Institut für Portfolio-Strategien (dips) zum Beispiel schafft Transparenz für innovative Finanzprodukte. „Das Institut fungiert als neutrale wissenschaftliche Kompetenzstelle zwischen Finanzdienstleistern und privaten und institutionellen Anlegern“, so Prof. Hermeier. Weitere Institutsgründungen, unter anderem in den Bereichen Logistik und Personalmanagement, sind im Jahr 2009 geplant.
Von wichtiger Bedeutung sind die Forschungsaktivitäten und –projekte insbesondere auch für die Lehraktivitäten in den Masterstudiengängen. „Gerade für berufsbegleitende Masterstudenten ist es interessant, wenn sie in konkrete Forschungs- und Praxisprojekte eingebunden werden“, so Prof. Hermeier. „Von den Innovationsimpulsen aus dem Hörsaal profitieren letztlich auch die Unternehmen und damit die regionale Wirtschaft. Gerade mittelständische Unternehmen nutzen deshalb die Studienangebote der FOM zur Qualifizierung ihrer Mitarbeiter."
Im Jahr des 15-jährigen Bestehens ist die FOM 2008 in vielen Bereichen gewachsen. Die Zahl der hauptberuflichen Professoren ist bundesweit auf 100 gestiegen. Für die neuen FOM-Hochschulstudienzentren Aachen und Bonn, an denen ab dem Wintersemester 2009 studiert werden kann, gibt es schon jetzt etliche interessierte Berufstätige und Auszubildende. „Die Zahl der Studenten im berufsbegleitenden Studium steigt stetig und so werden wir auch im Jahr 2009 die Kapazitäten ausbauen“, blickt Prof. Hermeier optimistisch auf die Aktivitäten der FOM im kommenden Jahr. Gerade vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise seien betriebswirtschaftliche Qualifikationen besonders gefragt. „Schlechte Zeiten sind stets gute Zeiten für gute Leute.“
