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Hochschule kooperiert mit Essener Energieberatungsunternehmen ConEnergy
21.10.2008 - Essen ist Standort vieler international tätiger Energiekonzerne wie RWE AG, EON Ruhrgas AG, Evonik AG und STEAG und gilt als „Energiehauptstadt“ Europas. Die Branche befindet sich derzeit in einem Umbruchprozess, der sich auch in einem enormen Weiterbildungsbedarf niederschlägt. Um die beruflichen Chancen für Mitarbeiter der Energiewirtschaftsbranche zu verbessern, arbeiten das Essener Beratungsunternehmen con|energy akademie und die FOM eng zusammen. Die Weiterbildungsteilnehmer des Energiespezialisten können zukünftig nahtlos an der FOM weiterstudieren. Die daraus resultierende Doppelqualifikation zum „MBA Master of Business Administration“ und „Energiewirtschaftsmanager“ stellt ein Novum in Deutschland dar.
„Die Energiehauptstadt Essen muss auch in der Weiterbildung die Branchenstandards setzen. Mit der neuen Vertiefungsrichtung Energiewirtschaft im MBA-Studium decken wir ganz gezielt den bestehenden Qualifizierungsbedarf“, betont Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM. „Die con|energy akademie vermittelt fachspezifisches Know-how, die FOM zertifiziert dies und erweitert im Rahmen eines generalistischen MBA-Studiums die Teilnehmerkompetenzen systematisch. Die Absolventen werden so für die Herausforderungen der Branche optimal vorbereitet.“
Die Energiebranche befindet sich seit Jahren im Wandel: Seit der Liberalisierung 1998 hat es große Veränderungen gegeben. „Einerseits können Kunden sich im Strom- und Gasbereich ihren Versorger auswählen und die Weiterverteiler ihren Vorlieferanten: dies erfordert neue Marketing- und Vertriebskonzepte. Andererseits sind angesichts des steigenden Kostendrucks neue Beschaffungskonzepte erforderlich“, sagt Dr. Niels Ellwanger, Vorstand der con|energy akademie. „Diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen und energierechtliche Einflüsse müssen berücksichtigt werden. Eine entsprechende Weiterqualifizierung der Mitarbeiter ist somit unabdingbar.“
Die beiden Kooperationspartner kündigten an, die Zusammenarbeit sukzessive weiter auszubauen, damit mittelfristig alle Weiterbildungsbedarfe gedeckt sind. „Auch im Bereich des Energiefachwirts soll im kommenden Jahr eine Anschluss-Qualifizierung zum Bachelor an der FOM angeboten werden“, erläutert FOM-Rektor Prof. Hermeier. Außerdem seien gemeinsame Projekte und Publikationen vorstellbar. „So werden beide Institutionen zum Kompetenzcenter in der Energiebranche“, so Prof. Hermeier.
