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Firmenkundenchef der Deutschen Bank berichtete von den Bank-Aktivitäten in China
19.02.2008 - China boomt. Bis zu 700 neue Mitarbeiter will allein die Deutsche Bank in den kommenden zwei Jahren in China einstellen, 500 Arbeitnehmer sind schon da. Eddy Henning, Firmenkundenchef für China der Deutschen Bank, kennt das Geschäft vor Ort und berichtet gerne davon. "Going Global Banking in China" lautete sein Vortrag, den er vor kurzem in der FOM Essen vor rund 250 Chinesen, die an der Hochschule für Berufstätige studieren, hielt.
Asien und vor allem China sind die Motoren für das Wirtschaftswachstum: "Entsprechend muss die Deutsche Bank dort aufgestellt sein." Die Deutsche Bank sei bereits seit 1872 in Asien tätig. „Man ist damals den Unternehmen Thyssen Krupp und Siemens gefolgt“, so der 36-Jährige, der lange Zeit als Firmenkundenbetreuer auch in Essen gearbeitet hat. „Wir unterstützen deutsche Unternehmen, sich international behaupten zu können und erleichtern ihnen den Export.“ Seit Jahresbeginn ist eine chinesische Tochtergesellschaft der Deutschen Bank AG als einheimisches Unternehmen registriert. So kann die Bank ihre Geschäftsaktivitäten in China deutlich erweitern und Dienstleistungen in der lokalen Währung Renminbi (RMB) anbieten.
Die Deutsche Bank, ein interessanter Arbeitgeber für die jungen chinesischen FOM-Studenten: „Wer zumindest eine Zeit lang im Ausland studiert hat, ist für international operierende Unternehmen besonders wertvoll“, erklärte Eddy Henning. Die Chinesen nutzten den informativen, rund zweistündigen Vortrag zur intensiven Diskussion und stellten viele Fragen. So erfuhren sie aus erster Hand, wie und warum sich ein Unternehmen global aufstellt und wie es sich in der Wirtschaftsmacht China positionieren kann.

Eddy Henning von der Deutschen Bank in China im Kreise einiger chinesischer FOM-Studierenden.
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