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Eine der größten privaten Wirtschaftshochschulen Deutschlands
feiert ihr 15-jähriges Bestehen
19.08.2008 - Studieren parallel zum Job. Als Essener Wirtschaftskräfte 1990 die Idee hatten, eine Fachhochschule für Berufstätige zu gründen, konnten sie noch nicht erahnen, welchen Erfolg dieses Modell haben würde. Drei Jahre später wurde die Fachhochschule für Oekonomie & Management (FOM) gegründet. Heute, 15 Jahre danach, ist die Hochschule mit rund 11.000 Studierenden an bundesweit 21 Standorten und weiteren im Ausland eine der größten privaten Wirtschaftshochschulen in Deutschland.
15 Jahre, ein Grund zurückzublicken: 1993 wurde sie als erste deutsche Fachhochschule in der Trägerschaft von Wirtschaftsverbänden in Essen gegründet. Am 18. September 1993 erteilte das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen der FOM mit die staatliche Anerkennung. Zum Wintersemester 1994/95 begannen 149 Erstsemester ein berufsbegleitendes Wirtschaftsstudium.
Seither wächst die FOM. Nahezu jedes Jahr kommen neue Studienzentren hinzu, mittlerweile sind es 19 bundesweit. Sogar in China betreibt die Hochschule zwei Standorte; in diesem Jahr wurde zudem ein Studienzentrum in Luxemburg eröffnet. Die FOM gehört zu den Einrichtungen des gemeinnützigen BildungsCentrums der Wirtschaft (BCW), einem der bedeutendsten Träger der Erwachsenenbildung in Deutschland.
Geschäftsführer der FOM sowie der Gesamtgruppe BildungsCentrum der Wirtschaft ist Klaus Dieter Braun. Er erinnert sich gut an die Anfänge der FOM: „Essener Unternehmens- und Wirtschaftsverbände sahen damals die Notwendigkeit, jungen Menschen die Möglichkeit der akademischen Qualifizierung zu geben, ohne dabei den Arbeitsplatz aufgeben zu müssen. Dabei sollten auch Abiturienten die Chance bekommen, Lehre und Studium zu vereinbaren.“
Der Ursprungsgedanke der FOM erhält durch aktuelle Zahlen und Prognosen eine eindrucksvolle Bestätigung. Das Prognos-Institut hat ermittelt, dass bereits heute 250.000 Akademiker fehlen. „Berufstätige stellen ein geradezu ideales Potenzial dar, um den Akademikermangel zumindest zu verringern“, so Braun. „Die FOM liefert mit ihren berufs- und ausbildungsbegleitenden Studiengängen ideale Perspektiven und ergänzt so die klassischen Studienangebote staatlicher Hochschulen.“
An der FOM studieren ausschließlich Berufstätige mit Hochschulberechtigung sowie Auszubildende, die nach dem Abitur parallel zum Studium eine betriebliche Ausbildung absolvieren. Trotz der Doppelbelastung von Betrieb und Hochschule schaffen 80 Prozent der FOM-Studenten ihren Abschluss innerhalb der Regelstudienzeit. „Disziplin, Engagement und Einsatz der Absolventen sind beeindruckend“, so Klaus Dieter Braun. Deren Zielstrebigkeit und Belastbarkeit imponiert auch den Unternehmen. Großkonzerne wie Aldi, Bayer, Bertelsmann, Daimler, Evonik, Deutsche Bank, Deutsche BP, E.ON, RWE und Siemens, aber auch viele mittelständische Betriebe kooperieren bei der Ausbildung von Führungsnachwuchs mit der FOM.
Bereits seit 2001 können die Studierenden an der FOM international bekannte Grade wie Bachelor und Master erwerben. Damit hat die Hochschule schon frühzeitig die Vorgaben des Bologna-Prozesses zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulwesens umgesetzt. „Mit den europaweit eingeführten gestuften Studiengängen Bachelor und Master sieht die FOM ideale Möglichkeiten zur Anpassung an die Erfordernisse des Berufslebens“, erklärt Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM. „Dieses Konzept wird den Anforderungen im Arbeitsalltag besser gerecht als eine einmalige Ausbildung. Das Bachelor/Master-System passt besser zum Bedarf der Berufswelt als das vorherige Konzept der Diplom-Studiengänge.“
Seit dem Wintersemester 2007 hat die FOM ihr Angebot um Bachelor-Studiengänge in den Richtungen Business Administration, International Management, Wirtschaftsrecht, Steuerrecht und Wirtschaftsinformatik erweitert. Alle Studiengänge tragen das Qualitätssiegel der renommierten Agentur FIBAA, die die Qualität von Hochschulen bewertet. Im Bereich der Master-Studiengänge bietet die FOM ab diesem Wintersemester (2008/09) zusätzlich zum generalistischen MBA-Programm mit internationaler Ausrichtung die fachspezifischen Management-Studiengänge Master of Arts (M.A.) und Master of Laws (LL.M.) an. Sämtliche Studiengänge wurden erfolgreich akkreditiert und erhielten das Qualitätssiegel der FIBAA.
Flexibilität zeichnet das Studium an der FOM aus. Die Studienangebote sind optimal auf die Berufstätigen und Auszubildenden zugeschnitten. „Dank der zahlreichen Studienzentren in Deutschland und Luxemburg haben die Studierenden die Möglichkeit, während des Studiums überall an Lehrveranstaltungen teilzunehmen und sogar Klausuren zu schreiben, wenn sie aus beruflichen Gründen an verschiedenen Standorten eingesetzt werden“, macht Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM deutlich. Auch ein Wohnortwechsel ist für die Fortsetzung des FOM-Studiums kein Problem. Die Studiengänge finden bundesweit in Präsenzform statt. „Das Präsenzstudium gewährleistet eine optimale Betreuung der Studierenden und sichert so letztendlich den Studienerfolg“, so Dr. Beschorner.
In der Verbindung Theorie und Praxis liegt ein weiterer Pluspunkt des Studiums. „Für den Arbeitgeber ist es von großem Vorteil, wenn sich Mitarbeiter berufsbegleitend qualifizieren“, so FOM-Geschäftsführer Klaus Dieter Braun. „Sie sind einerseits mit den Geschäftsabläufen vertraut und bringen andererseits ihr neues Wissen unmittelbar für das Unternehmen ein.“ Wer beispielsweise als Abiturient schon während seiner betrieblichen Ausbildung ein Bachelor-Studium an der FOM absolviere, könne mit besten Karriereperspektiven rechnen. „Insbesondere mittelständische Unternehmen haben große Schwierigkeiten, guten Nachwuchs zu rekrutieren“, so Braun. „Firmen, die ihren Auszubildenden das FOM-Programm anbieten, werden dadurch ein hochinteressanter Arbeitgeber und sichern sich entscheidende Vorteile im Wettbewerb um gute Nachwuchsmitarbeiter.“

Sie steuern die Fachhochschule für Oekonomie & Management (FOM): Geschäftsführer Klaus Dieter Braun, Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier und Kanzler Dr. Harald Beschorner.
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