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Experten kritisieren die für 2008 geplante Unternehmenssteuerreforn
14.03.2007 - Deutschlands Unternehmer klagen schon seit langer Zeit über die erdrückende Last der deutschen Bürokratie – zu viele und zu komplizierte Vorschriften machen vor allem den kleinen und mittelständischen Unternehmen den Geschäftsalltag zunehmend schwerer. Im Zuge der für 2008 geplanten Unternehmenssteuerreform könnten sich diese Missstände noch weiter verschlimmern: Ein Referentenentwurf der Bundesregierung sieht vor, eine momentan noch bestehende Möglichkeit der sofortigen Abschreibung außer Kraft zu setzen, die den Unternehmen bisher die Verwaltung enorm erleichtert hat. Steuerexperten der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management weisen darauf hin, dass die neue Regelung keine nachhaltigen Mehreinnahmen bringt, aber dem Mittelstand deutlich mehr Aufwand beschert.
Die Bundesregierung weist darauf hin, daß die im Rahmen der Unternehmenssteuerreform vorgesehene Verringerung der nominellen Belastungen bei Kapitalgesellschaften von 38,65 auf 29,83 Prozent die steuerliche Standortattraktivität Deutschlands für Investitionen verbessern soll," erklärt Prof. Dr. Jens M. Schmittmann, Dekan des Fachbereichs Wirtschaftsrecht der FOM Fachhochschule für Oekonomie und Management in Essen. "Die Gewerbesteuer und die darauf entfallenden Nebenleistungen werden beispielsweise keine Betriebsausgaben mehr sein. Weiterhin werden auch Zinsaufwendungen durch eine Zinsschranke beschränkt." Eine umfassende steuerliche Beratung sei wichtiger denn je. Studierende, die an der FOM Steuerrecht studieren, werden zeitnah auch in den aktuellen Änderungen unterrichtet, so dass sie nicht nur eine optimale Vorbereitung für das Steuerberaterexamen erhalten, sondern auch in den Betrieben als kompetente Mitarbeiter geschätzt werden.
