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Kommilitonen aus China sind Vorbilder für deutsche Studierende
15.03.2006 - Genau ein halbes Jahr sind 109 chinesische Studenten der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management nun in Essen, um hier ihr Hauptstudium zu absolvieren. In diesen sechs Monaten haben sie nicht nur die fremde Sprache und Kultur erforscht, die Studenten des FOM Studienzentrums Langfang nahe Peking sind auch in ihrem Studium entscheidende Schritte voran gekommen. "Die Leistungsergebnisse liegen zum Teil deutlich über dem Niveau der deutschen Studierenden", erklärt einer der Dozenten an der FOM, Honorarprofessor Jürgen Norbisrath.
Es ist der erste Jahrgang aus China, der für zwei Semester an die FOM nach Deutschland gekommen ist. Und so gab es bei Professoren und Kommilitonen vorher Bedenken, wie diese unterschiedlichen Sprach- und Kulturwelten miteinander auskommen. Honorarprofessor Jürgen Norbisrath erlebt in der täglichen Arbeit, wie selbstverständlich sich die chinesischen Studenten integriert haben: "Ihre Freundlichkeit und ihre Disziplin sind im Vergleich zu üblichen Verhältnissen an deutschen Hochschulen erstaunlich ausgeprägt."
Die guten Leistungen der chinesischen FOM-Studierenden werden auch durch die umfangreiche Betreuung durch das Personal der privaten Essener Hochschule gefördert. Intensive Seminare zur Nachbereitung des in den Vorlesungen erlernten Stoffes schaffen eine gute Basis. Fragen zum Studium werden individuell beantwortet, Kontakte zu Unternehmen geknüpft und kulturelle Aktivitäten abseits des Vorlesungs- und Seminaralltags geplant und durchgeführt. "So haben die Studenten den Kopf frei, sich leistungsmäßig zu entfalten und auf gute Ergebnisse hinzuarbeiten", betont Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM.
Schon zur Hälfte des Aufenthalts der chinesischen Gäste in Essen zeichnet sich ein voller Erfolg dieses Studienmodells ab. Prof. Jürgen Norbisrath: "Die deutschen Studierenden akzeptieren ihre chinesischen Kommilitonen mehr und mehr als Vorbilder. Davon können die Hochschule einerseits und die deutschen und chinesischen Studierenden andererseits nur profitieren", zieht Norbisrath eine zufriedenstellende Zwischenbilanz des Besuchs aus Fernost.
