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Fachhochschulkreis diskutierte über künftiges Einkaufscenter "Limbecker Platz"
28.11.2006 - 2009 wird in Essen Deutschlands größtes innerstädtisches Einkaufszentrum eröffnet. "Das Einkaufscenter am Limbecker Platz wird der gesamten Region einen wirtschaftlichen Schub geben und der Stadt Essen zusätzliche Attraktivität verleihen". Diese Meinung vertrat Prof. Dr. Helmut Merkel, Mitglied des Vorstands der KarstadtQuelle AG, jetzt in einer Vortragsveranstaltung in der Commerzbank Essen. Dazu hatte Hans Engelmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Commerzbank AG Essen, die 110 Manager, Unternehmer und Wissenschaftler eingeladen, die dem Freundeskreis der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management angehören.
Prof. Dr. Merkel hatte seinerzeit die Entscheidungen zugunsten des Einkaufscenters "Limbecker Platz" maßgeblich beeinflusst. "Es gab nur zwei Optionen", sagte das Vorstandsmitglied von KarstadtQuelle AG rückblickend, "entweder man realisiert das Projekt gar nicht oder macht das Einkaufscenter zu einer Destination, zu einem Ort, zu dem man gerne hingeht". Trotz der großen Krise bei Karstadt im Jahr 2003 habe man sich dazu entschlossen, das Projekt in Angriff zu nehmen.
"Es war der richtige Schritt", betonte Prof. Dr. Merkel: "Von den 200 Geschäften sind schon jetzt 65 Prozent vermietet." Größter Mieter wird die KarstadtQuelle AG, die an gleicher Stelle Anfang des 20. Jahrhunderts ihr erstes Warenhaus eröffnete. Prof. Dr. Merkel erwartet nach Eröffnung des Einkaufscenters eine deutliche Aufwertung Essens als Einkaufsstadt: "Dieser neue Magnet wird der Einkaufsstadt Essen gut tun". Das Käufer- und Besucher-Einzugsgebiet gehe aber deutlich über die Grenzen der Stadt Essen hinaus. Das Kerneinzugsgebiet umfasse mehr als 1,5 Millionen Menschen. So könne sich Essen wieder als Einkaufsmetropole des Ruhrgebiets positionieren. Zahlen und Fakten untermauern diesen Anspruch: Mit rund 70.000 Quadratmetern Fläche entsteht das größte Innenstadt-Center Deutschlands. Rund 200 Geschäfte werden ihre Türen für etwa 50.000 Besucher täglich öffnen. Allein für das neue Karstadt-Haus sind 20.000 Quadratmeter vorgesehen. Auch für den Arbeitsmarkt ist das Projekt wegweisend. 2000 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.
Karstadt will mit seinem neuen Warenhaus, das schon 2008 in einem ersten Bauabschnitt eröffnet wird, für eine "neue Faszination" des Einkaufens sorgen. "Wir müssen unsere eigene Welt schaffen und uns deutlich vom Discount abgrenzen", machte Prof. Dr. Merkel in seinem Vortrag deutlich, wie sich Karstadt künftig präsentieren will. Der Schwerpunkt liege eindeutig beim Angebot hochwertiger Ware. Klaus Wollschläger, Vorsitzender des Freundeskreises, dankte dem Referenten für seinen Vortrag und berichtete abschließend über die Entwicklung der FOM im zuende gehenden Jahr. "Die FOM behauptet sich in verschiedenen Rankings auf den vorderen Plätzen", betonte Wollschläger. "Alle mittlerweile 16 Studienzentren entwickeln sich positiv, so dass die FOM nur 12 Jahre nach ihrem Start schon jetzt zu einer der größten privaten Hochschulen in Deutschland zählt".

Prof. Dr. Helmut Merkel, Vorstandsmitglied der KarstadtQuelle AG (Foto), referierte bei der Freundeskreissitzung der FOM über den Bau des neuen Einkaufcenters am Limbecker Platz in Essen.
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