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"Deutsche Wirtschaft profitiert von China und Indien"

Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) e. V., referierte in der FOM zum Thema Chancen und Risiken im Asienhandel.
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28.04.2006 - Über die Entwicklung des Asienhandels und die damit verbundenen Chancen für Deutschland sprach Anton F. Börner Ende April in der FOM Essen. Der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) präsentierte aktuelle Zahlen zur Bedeutung des asiatischen Marktes. "Nach Angaben der jüngsten BGA-Unternehmerbefragung ist die Region für 71 Prozent der befragten Unternehmen der Markt mit den größten Wachstumspotentialen", so Börner. Im Vergleich zum Vorjahr (59 Prozent) setze der Außenhandel damit verstärkt auf diese Beziehungen.
"Gerade der Aufstieg von Ländern wie China und Indien ist auch zum Vorteil der deutschen Wirtschaft", betonte Börner. Deutschland erhalte so neue Märkte, die für das eigene Wachstum benötigt werden. "Wo Chancen sind, da gibt es aber auch Risiken für deutsche Unternehmen", so der BGA-Präsident. Insbesondere China müsse begreifen, dass Diebstahl am geistigen Eigentum kein Kavaliersdelikt ist, sondern ein echtes Investitionshemmnis darstellt, das die eigene wirtschaftliche Entwicklung torpediere. "Auch ausufernder Bürokratismus, Korruption und Unsicherheiten in der Zahlungsabwicklung sind ein großes Übel", warnte Börner.
Lobende Worte fand der BGA-Präsident für das deutsch-chinesische Studienprogramm der FOM. "Für Länder wie China ist es wichtig, deutsch-orientierte Führungskräfte zu haben", sagte Börner. Für den BGA sei es von großer Bedeutung, auf solche Einrichtungen wie die FOM hinweisen zu können: An zwei chinesischen Standorten führt die FOM den deutschsprachigen Studiengang zum Diplom-Kaufmann (FH) durch. Junge Chinesen werden zu hochqualifiziertem mehrsprachigem Führungsnachwuchs ausgebildet, was ideal für in China tätige deutsche Unternehmen ist.
