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Blick über den Tellerrand - Schnittstellen zwischen Recht und Technik
24.01.2006 - Recht und Technik im Unternehmen - was die beiden Arbeitsbereiche miteinander zu tun haben, welche Schnittstellen es gibt, darüber referierte Rechtsanwalt und Dipl.-Ing. Hans-G. Gürtler-Liersch Mitte Januar in der FOM Berlin. Der Anwalt und Ingenieur ist wegen seiner Doppelqualifikation seit vielen Jahren als juristischer Berater in technischen Fragen für mittelständische Unternehmen tätig.
Die zunehmende Komplexität im unternehmerischen Alltag erfordere von den Mitarbeitern interdisziplinäres Denken und Handeln, so Gürtler-Liersch. Das gelte auch zunehmend für die beiden Arbeitsbereiche Recht und Technik. Zum Beispiel in Fragen des Urheber- oder Patentrechts oder auch beim Produkthaftungsgesetz seien sowohl juristische als auch technische Kenntnisse gefragt. Diese Problematik zu erkennen, sei nicht nur für Konzerne, sondern auch für viele Mittelständler von Bedeutung.
Auf anschauliche Art vermittelte der Rechtsanwalt und Dipl.-Ingenieur in seinem Vortrag Gesetze und Fälle, in denen die beiden Aspekte eng miteinander verknüpft sind, wie zum Beispiel auch im Werkvertrags-, Telekommunikations- und Gewährleistungsrecht. Auf internationale Rechtsentscheidungen im Bereich der Produkthaftung wies der Referent ebenfalls hin und machte anhand spektakulärer Fälle aus den USA die Unterschiede zum deutschen Recht deutlich. In der anschließenden
Diskussion standen die Rechte und Besonderheiten der Produkthaftung für Unternehmen im Mittelpunkt.

PD Dr. Annette Mayer, Geschäftsleiterin der FOM Berlin, begrüßt Rechtsanwalt und Diplom-Ingenieur Hans-G. Gürtler-Liersch.
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