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Fußball WM 2006: Imagegewinn und Umsatzschub für das Ruhrgebiet
BOCHUM/DORTMUND, 19. August 2005.
„Die Fußball WM 2006 in Deutschland wird nur Gewinner produzieren“. Manuel Neukirchner, Leiter Investor Relations von Borussia Dortmund, steht ohne Einschränkung hinter seiner Aussage. Bei einem Gastvortrag an der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management in Bochum untermauerte Neukirchner seine These. „Gerade das Ruhrgebiet mit seinen Spielorten Gelsenkirchen und Dortmund wird von der Fußball WM 2006 profitieren“.
„Die Tourismusbranche erwartet im kommenden Jahr allein in Dortmund ein Umsatzplus von 36 Millionen EURO“, rechnet Neukirchner vor. „Sechs Spiele finden im Westfalenstadion statt. Zu jeder Partie werden rund 40.000 Touristen und Fußball-Anhänger aus aller Welt erwartet. Es wird damit gerechnet, dass jeder Gast durchschnittlich 50 Euro pro Tag ausgibt, ohne dass Hotelkosten und Eintrittskarten schon miteinbezogen sind.“
Neukirchner legte in seinem Vortrag weitere Zahlen vor, die den positiven Einfluß der WM auf die Region Ruhrgebiet verdeutlichen. Beispielsweise wird die Stadt Dortmund über das Sport-Event hinaus seinen Nutzen ziehen. 30 Millionen Euro gibt die Stadt aus, um die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern. 40 bauliche Maßnahmen stünden an, sagte Neukirchner, von denen Dortmund über die WM hinaus profitieren werde.
Wichtiger Aspekt: Die regionalen Tourismusverbände des Ruhrgebiets arbeiten bei der WM-Vorbereitung eng zusammen, betont Neukirchner. So könnten auch die Städte des Ruhrgebiets zu Gewinnern werden, in denen keine Spiele stattfinden. „Die Rechtevergabe durch die FIFA lässt den Städten alle Möglichkeiten offen, die WM für sich und ihre Bürger zu nutzen. WM-Spiele auf Großbildleinwänden beispielsweise würden Tausende in die Innenstädte ziehen und für gewaltige Umsätze in der Gastronomie sorgen.“
Dass das sportliche Großereignis für die Region um Dortmund einen immensen Wert hat, zeigt auch dieser Aspekt: „Das Standortimage von Dortmund erlebt auch durch die weltweite Fernsehpräsenz einen immensen Schub,“ betonte Neukirchner. „Für eine ähnlich angelegte Imagekampagne müsste die Stadt rund 200 Millionen Euro investieren.“

Mit Blick auf die WM 2006: Christian Kwiatkowski, Geschäftsleitung FOM Bochum; Manuel Neukirchner, Leiter Investor Relations Borussia Dortmund und der Rektor der FOM, Prof. Dr. Burghard Hermeier (v.l.n.r.)
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