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AOK kooperiert mit der FOM: 22 Mitarbeiter studieren an der Fachhochschule
03.12.2004 - Die Gesundheitsbranche boomt. Über eine Million Menschen arbeiten im NRW-Gesundheitswesen. Regelmäßig werden neue Gesundheitsdienstleistungen entwickelt. Gleichzeitig herrscht bei Kassen und Leistungserbringern strikter Sparzwang. Kosten müssen optimiert, Verwaltungsabläufe vereinfacht werden. Die AOK-Rheinland trägt dieser neuen Aufgabe Rechnung und bereitet ihre Mitarbeiter rechtzeitig auf die gestiegenen Anforderungen vor.
Umfassendes Managementwissen ist gefragt. Seit kurzem kooperiert die Krankenkasse daher mit der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management. 22 Mitarbeiter der AOK Rheinland haben am 1. Oktober diesen Jahres bereits ihr FOM-Studium zum Diplom-Kaufmann (FH) begonnen.
Tagsüber arbeiten die AOK-Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz oder besuchen die Seminare des AOK-spezifischen Lehrgangs zum »AOK-Betriebswirt« im Bildungszentrum Grevenbroich. Dreimal wöchentlich abends ab 18.00 Uhr bis 21.15 Uhr sowie zweimal monatlich samstags besuchen sie die Lehrveranstaltungen der FOM. Nach dreieinhalb Jahren verfügen sie sowohl über die Qualifikation »AOK-Betriebswirt« als auch über den staatlich anerkannten Hochschulabschluss »Diplom-Kaufmann Health-Care- und Sozialmanagement«.
Die Studierenden lernen nicht nur die betriebswirtschaftlichen Hintergründe kennen, auch Fächer wie Controlling, Projekt- und Personalmanagement sowie strukturelle Medizin und Gesundheitsförderung stehen auf dem Plan. Zusätzlich werden die Teilnehmer über aktuelle politische, rechtliche und medizinische Entwicklungen informiert.
Wilfried Jacobs, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland: »Neben den spezifischen Kenntnissen des Krankenversicherungswesens brauchen unsere Mitarbeiter umfassende betriebswirtschaftliche Kompetenzen, damit sie als Unternehmensberater in Sachen Effizienzsteigerung nach innen und außen wirken können. Das Studium neben dem Beruf an der FOM bietet die ideale Möglichkeit, diese Kompetenzen zu erlangen.« Für die Teilnehmer des Programms ergeben sich interessante Karriereperspektiven – nicht nur innerhalb der AOK. Nicht von ungefähr wechseln bereits heute AOK-Fachleute in die Geschäftsführungen von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Wilfried Jacobs: »Für die AOK sind diese Wechsel durchaus vorteilhaft, weil wir bei den Optimierungsprozessen Hand in Hand arbeiten können.«
