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Staatsschuldenkrise = Guthabenkrise für Sparer: Wie die junge Generation durch die „Euro-Rettung“ verliert
29.08.2012 – Junge deutsche Leistungsträger, die für ihre Altersvorsorge sparen, laufen Gefahr, durch die „Euro-Rettung“ viel zu verlieren, so Professor Dr. Gerald Mann. Warum das so ist und welche Auswege bleiben, erläutert der Volkswirtschaftsexperte der FOM Hochschule am 29. August 2012 im Rahmen einer offenen Vorlesung im Studienzentrum München.
Mann argumentiert: Durch die „Euro-Rettung“ hat sich Deutschland laut ifo-Institut Lasten von bis zu 700 Mrd. Euro aufgeladen. Darin sind private Forderungen gegen die angeschlagenen GIPS-Länder (Griechenland, Italien, Portugal, Spanien) noch nicht berücksichtigt. Irgendwann werde wegen dieser Lasten auch die Kreditwürdigkeit Deutschlands deutlich herabgestuft werden, so der Experte. Schließlich habe die deutsche Volkswirtschaft seit Einführung des Euros Leistungen gegen Schuldscheine in GIPS-Länder exportiert. Es sei eher unwahrscheinlich, dass diese Verbindlichkeiten in voller Höhe real beglichen würden. Verluste seien programmiert – und im Falle Griechenlands auch eingetreten. Die Staatsschuldenkrise laufe daher Gefahr zu einer Guthabenkrise der Sparer zu werden.
Die Vorlesung beginnt um 18:30 Uhr im Hochschulstudienzentrum München (Arnulfstraße 30). Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung nimmt die Studienberatung unter 0800 1 95 95 95 (gebührenfrei) oder studienberatung@fom.de gerne entgegen.


