Veranstaltung
Fachtagung in Essen: Betriebliches Gesundheitsmanagement in Sozial- und Pflegeeinrichtungen
12.11.2010 – Beschäftigte im Gesundheitswesen sind im Durchschnitt länger und häufiger krank als Arbeitnehmer anderer Branchen. So das Ergebnis des DAK-Gesundheitsreports von 2010. Wie Sozial- und Pflegeinrichtungen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter nachhaltig fördern, ist Thema einer Fachtagung am 12. November 2010 in Essen. Titel der Veranstaltung: „Betriebliches Gesundheitsmanagement in Sozial- und Pflegeeinrichtungen“.
Am Vormittag nehmen vier Referenten unterschiedliche Facetten des Themas ins Visier. Heinz D. Diste, Geschäftsführer der Contilia Gruppe, zeigt grundsätzliche Möglichkeiten eines betrieblichen Gesundheitsmanagements in der Sozial- und Pflegebranche auf. Anschließend gibt Heinz Kowalski Tipps für die praktische Umsetzung: Der Geschäftsführer des Instituts für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg erklärt, wie sich ein betriebliches Gesundheitsmanagement erfolgreich implementieren lässt. Mit Gesundheitsmanagement in der Praxis setzen sich anschließend Christa Rustler und Katrin Gerdes auseinander: Sie stellen das deutsche Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser bzw. den Aufbau und die Entwicklung des Gesundheitsmanagement in der Siempelkamp Gießerei vor.
Der Nachmittag bietet den Tagungsteilnehmern die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Im Rahmen eines Forums diskutieren sie mit Experten die Frage „Was kann modernes Gesundheitsmanagement im Unternehmen leisten?". Auf dem Podium nehmen Platz: Dr. med. Ursula Gollasch, Dipl.-Sportbiologe und Pädagoge Thomas Tasch, der Dipl.-Pflegepädagoge (FH) Jürgen Ohms, der Dipl.-Pädagoge Rainer Paust und Dr. med. Anja Berkenfeld. Anschließend stehen zwei Workshops zur Auswahl. Die Themen: „Wenn die Psyche streikt“ und „Gesundheitsförderung mit ‚rauchfrei PLUS‘“.
Ausgerichtet wird die Fachtagung von der FOM – in Kooperation mit der Contilia Gruppe, dem BGF Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg, dem Deutschen Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser sowie der NRW Regionalagentur MEO. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer, Anmeldungen gehen per Fax an die 0201 81004-399.
