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Neuigkeiten aus der FOM

Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus der FOM und ihren Hochschulstudienzentren.

2013

Mai 2013

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DGFP-Bachelor Preis: FOM-Absolventin überzeugt mit ihrer Abschlussarbeit

Wo liegen – aus Unternehmersicht – die Ziele, Chancen und Risiken von Sabbaticals? Mit dieser Frage hat sich Kerstin Schaaf im Rahmen ihrer Bachelor-Thesis an der FOM Hochschule befasst – und wurde jetzt für ihre Arbeit ausgezeichnet: Beim DGFP-Kongress 2013 Mitte Mai erzielte sie einen Platz unter den besten zehn Arbeiten des Jahres und wurde somit mit dem  Bachelor-Preis ausgezeichnet, den die Deutsche Gesellschaft für Personalführung ein Mal pro Jahr verleiht.

„Wir honorieren herausragende Arbeiten zu aktuellen Fragestellungen aus dem Bereich des Personalmanagements“, erläutert Jessica Zeise, Fachreferentin Young Professional Network bei der DGFP, die Zielsetzung. „Kerstin Schaaf hat in ihrer Thesis Ansatzpunkte herausgestellt, die die Personalarbeit von Unternehmen positiv beeinflussen können und die Personaler für das Thema sensibilisiert. Wir schätzen die gute theoretische Darstellung und die empirische Prüfung der Effekte von Sabbaticals.“ Die Düsseldorfer FOM-Absolventin ist – ausgehend von einer empirischen Befragung – den betriebswirtschaftlichen Effekten von Sabbaticals auf den Grund gegangen. Unterstützt wurde sie dabei von Prof. Dr. Heiko Hansjosten, der als FOM-Personalexperte die Arbeit betreute.

Kerstin Schaafs Fazit: Eine längere berufliche Freistellung erzeugt eine Win-win-Situation. Sie bringe dem Arbeitnehmer Vorteile, die sich auch auf das Unternehmen auswirken. Während der Mitarbeiter beispielsweise Gelegenheit erhalte, seine eigenen Ziele zu verwirklichen, profitiere der Arbeitgeber von seiner (wieder) erstarkten Leistungsfähigkeit und Motivation sowie neu gewonnenen Erfahrungshorizonten, so die FOM-Absolventin.

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Gelungener Auftakt: Mentoring-Programm der FOM Hochschule startet mit 38 Teilnehmern

Prof. Dr. Ingrid Eumann, Vize-Kanzlerin der FOM Hochschule
Prof. Dr. Ingrid Eumann

Mit 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten Ruhrgebiet ist das Mentoring-Programm der FOM Hochschule erfolgreich gestartet. Die frischgebackenen Mentoren und Mentees trafen sich Mitte Mai zum Kennenlernen im Essener Studienzentrum. Prof. Dr. Ingrid Eumann (Foto) zeigte sich begeistert von so viel Resonanz: „Wir möchten unsere Studierenden auf ihrem akademischen und beruflichen Weg umfassend unterstützen“, so die Vize-Kanzlerin der FOM, „und es ist schön zu sehen, dass unsere Absolventen diesen Gedanken ebenfalls aufgreifen und mit so viel Engagement umsetzen.“

Zielsetzung des ersten Treffens: den organisatorischen Rahmen für die kommenden zwölf Monate abzustecken und den Tandem-Paaren Gelegenheit zu geben, auf Tuchfühlung zu gehen. Dabei wurde schnell klar: Der Großteil der Mentees wünscht sich Hilfestellung bei der Karriereentwicklung. „Viele von ihnen haben konkrete Fragestellungen: Wie komme ich an eine Führungsposition? Was muss ich beim Sprung in die Selbstständigkeit beachten? Andere wünschen sich Feedback in Sachen Soft Skills“, so Mandy Biesold, die das Mentoring-Programm betreut. „Themen wie die Organisation des berufsbegleitenden Studiums oder die Abschlussarbeit stehen zwar auch auf der Agenda, aber weniger prominent“, fügt ihr Kollege Holger Gottesmann hinzu.

Mentees, Mentoren und Organisatoren: Das Mentoring-Programm der FOM Hochschule ist erfolgreich gestartet.
Mentees, Mentoren und Organisatoren: Das Mentoring-Programm der FOM Hochschule ist erfolgreich gestartet.

Die Hauptmotivation der Mentoren fasste ein Teilnehmer aus Dortmund gut zusammen: „Während meines Studiums an der FOM habe ich mich sehr gut betreut gefühlt. Die Gelegenheit, etwas davon zurückzugeben, nutze ich daher sehr gerne.“ Auch das Bedürfnis, die eigenen Soft Skills zu verbessern und die persönlichen Kontakte auszubauen, spielt laut Mandy Biesold eine große Rolle. „Vor allem den Netzwerkgedanken werden wir bei der weiteren Organisation aufgreifen: So sind zum Beispiel regelmäßige Treffen der kompletten Gruppe geplant – u.a. zum Erfahrungsaustausch.“

Das erste Treffen jedenfalls war ein voller Erfolg: Mentees und Mentoren gingen erst gegen halb zehn nach intensiven Gesprächen auseinander. Beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche und effektive Zusammenarbeit.

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Informieren und Netzwerken: FOM-Studierende beim 26. Deutschen Ingenieurtag

Prof. Dr.-Ing. Jochen Remmel (Mitte) und zwei seiner Studierenden
Prof. Dr.-Ing. Jochen Remmel (Mitte) und zwei seiner Studierenden

Lokaltermin für Studierende der FOM School of Engineering: Gemeinsam mit ihrem Dekan, Prof. Dr.-Ing. Jochen Remmel, besuchten sie den 26. Deutschen Ingenieurtag in Düsseldorf. Ihr Schwerpunkt lag auf der Begleitveranstaltung – dem „Recruiting Tag“ des vdi Vereins Deutscher Ingenieure.

„Die Studierenden nutzten die Gelegenheit, Personalentscheider aus renommierten Unternehmen kennen zu lernen“, so Prof. Dr. Remmel. „Die Gespräche gingen bis in den späten Abend und offenbarten neue Optionen für die individuellen Karrierewege.“

Im Rahmen des Ingenieurtages verfolgten Dekan und Studierende u.a. den Festvortrag von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. Der Politiker berichtete unterhaltsam über die deutsche Infrastrukturlandschaft. Ein weiterer Programmpunkt der Veranstaltung: eine Podiumsdiskussion zum Thema „Infrastruktur der Zukunft: Menschen sinnvoll vernetzen“ – moderiert von Tagesschausprecher Tom Buhrow.

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FOM-Studie belegt: Betriebliches Gesundheitsmanagement fördert Mitarbeiterbindung

Den Zusammenhang zwischen betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) und emotionaler Mitarbeiterbindung belegt eine aktuelle Studie des KCS KompetenzCentrums für Statistik und Empirie an der FOM Hochschule. Darin befragten Prof. Dr. Oliver Gansser und Dr. Martin Linke berufstätige FOM-Studierende aus ganz Deutschland zu Angebot und Nutzung von gesundheitsfördernden Maßnahmen in ihren Unternehmen. Zentrales Thema war die persönliche Verbundenheit zum Arbeitgeber. „Wir haben festgestellt, dass Mitarbeiter aus Firmen mit BGM-Angeboten signifikant stärker an ihr Unternehmen gebunden sind als Arbeitnehmer von Betrieben ohne solche Maßnahmen“, fasst Gansser die Ergebnisse zusammen.

Dass betriebliches Gesundheitsmanagement die Bindung zum Arbeitgeber verbessert, hatten die Wissenschaftler im Vorfeld vermutet. „Dank der Studie können wir dies jetzt auch statistisch belegen“, so Gansser. Für ihre Untersuchung befragten sie 329 Arbeitnehmer aus dem produzierenden Gewerbe, dem Handel, Kfz-Werkstätten sowie dem Dienstleistungssektor. Die meisten Teilnehmer waren zwischen 19 und 37 Jahre alt. Dabei schätzten gut 60 Prozent der Befragten mit BGM die Maßnahmen als sehr positiv ein. Von den Mitarbeitern ohne BGM sagten fast 80 Prozent, dass sie eine Einführung als wichtig erachten. Gansser: „Bisher tun die Firmen noch zu wenig, um ihre Mitarbeiter mit gesundheitsfördernden Maßnahmen an sich zu binden. Doch mit Blick auf den demografischen Wandel wird es für Unternehmen immer wichtiger, Mitarbeiter auch gesundheitlich zu fördern.“

Eine kleine Überraschung hielt die Studie dennoch bereit: Obwohl ein Großteil der Befragten die Maßnahmen in ihren Unternehmen positiv bewertet, nutzen nur wenige die Angebote. So nehmen 38,2 Prozent an Muskeltrainings teil, gerade einmal 26,3 Prozent besuchen Maßnahmen zur Stressprophylaxe. Warum Gesundheitsmanagement auch für junge Mitarbeiter eine große Rolle spielt, weiß Dr. Linke aus seiner Berufspraxis als Arzt: „Junge Leute achten heute viel mehr auf ihre Gesundheit. Daher schätzen sie es sehr, wenn ihr Arbeitgeber ihnen dabei hilft und sie auch in Zukunft durch ein Gesundheitsmanagement unterstützen wird.“

Alle Ergebnisse der Studie stehen auf der FOM-Homepage als PDF zum Download bereit.

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Kölner MBA-Studierende treffen polnischen Experten: Workshop zur Datenanalyse in Beratungsprozessen

Internationaler Besuch in der Vorlesungsreihe „Tools & Techniques for Management Consulting (MBA)“ von Prof. Dr. Piotr Zmuda: Dr. Lukasz Jablonski von der Cracow University of Economics war zu Gast an der FOM Hochschule in Köln. Im Rahmen eines Workshops stellte der polnische Ökonom u.a. statistische Werkzeuge vor, mit deren Hilfe sich die Ergebnisse von Managementberatungsprojekten analysieren und interpretieren lassen. Dabei vermittelte er den Studierenden der MBA-Vertiefungsrichtung Consulting sowohl theoretisches Know-how als auch Einblicke in mögliche Umsetzungsszenarien.

Köln war nicht die einzige Station des polnischen Wirtschaftsexperten: Im Zuge einiger VWL-Veranstaltungen von Prof. Dr. Michael Göke hielt Lukasz Jablonski auch an anderen Studienzentren der FOM Hochschule Vorlesungen. „Hintergrund seines Besuchs ist ein Projekt, das jungen ausländischen Wissenschaftlern Lehreinsätze an der FOM ermöglicht“, erläutert Piotr Zmuda. „Sie sind für ca. zwei Wochen zu Gast in Deutschland und lassen FOM-Studierende – vor allem in NRW – an ihrem Know-how teilhaben.“ Zielsetzung des Projektes: den Austausch zwischen der deutschen Hochschule und ausländischen Universitäten im Bereich Forschung und Lehre zu intensivieren und gleichzeitig die Internationalisierung der FOM Hochschule voranzutreiben.

Bei den Kölner MBA-Studierenden kam der Besuch aus Polen jedenfalls sehr gut an. „Wer erfolgreich in der Unternehmensberatung tätig sein möchte, muss die gängigen Methoden, Tools und Vorgehensweisen zur Problemlösung kennen“, so Piotr Zmuda. „Lukasz Jablonskis englischsprachiger Vortrag über die Datenanalyse hat die Studierenden also einen wichtigen Schritt in Richtung einer Tätigkeit in der internen oder externen Beratung weitergebracht.“

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*) An diesem Veranstaltungsort finden lediglich Vorlesungen und Prüfungen statt